Change-ProjekteDer Weg zur Change-Story

Change-Projekte brauchen eine Change-Story. Eine gute Change-Geschichte wirkt emotional und sichert die Unterstützung der betroffenen Menschen. Wie Sie eine Change-Story entwickeln.

Change-Projekte scheitern, weil sie von Menschen blockiert werden. Damit das nicht passiert, müssen die Menschen die Notwendigkeit der Veränderung verstehen und akzeptieren. Das gelingt, wenn sie die Beweggründe, die Faktoren und Argumente, die Alternativen, den Weg und das Ziel genau kennen. Eine gute Change-Geschichte liefert Informationen und schafft Klarheit und Sicherheit. So können die betroffenen Menschen die Zusammenhänge einer Veränderung verstehen und die Veränderung zum Erfolg tragen. Eine gute Geschichte baut eine Brücke zu den Menschen und erreicht sie emotional. Und darauf kommt es an: Denn erst wenn Menschen sich für eine Sache begeistern und sich damit identifizieren, sind sie bereit, ihre Komfortzone zu verlassen und Neues zu gestalten. Doch was ist dabei zu beachten? Wann ist eine Change-Story gut? Wann erfüllt sie ihren Zweck und wann erreicht sie die Menschen?

Was macht eine gute Change-Story aus?

Eine gute Change-Story liefert Antworten auf alle Fragen aus dem nachfolgendem Fragenkatalog. Anhand der Fragen können Sie selbst das Was, Wie und Warum Ihrer Veränderung hinterfragen und Ihre eigene Change-Story entwickeln und überprüfen. Liefert Ihre Geschichte Antworten auf alle Fragen? Erproben Sie die Geschichte in einem kleinen Kreis, bevor Sie sie allen erzählen und gehen Sie bei jeder Gelegenheit und so oft wie möglich in den direkten Dialog mit den involvierten Menschen. Fragen Sie immer wieder direkt nach und überprüfen Sie, ob die Menschen die Geschichte wirklich verstanden haben. Haben sie die „Story“ verinnerlicht und können sie nun selber Antworten auf die Fragen geben? Wenn Ihnen das gelungen ist, so ist die Geschichte gut – bleiben Fragen offen, so hat die Geschichte Lücken, die nachgebessert werden sollten.

Warum?

Erläutern Sie den Sinn und Wert der Veränderung.

  • Wie lautet das „Problem“?
  • Warum ist die Veränderung notwendig und dringlich?
  • Was sind die Hintergründe dafür?
  • Was spricht aus Unternehmenssicht dafür?
  • Worin liegt der Mehrwert?
  • Welche Alternativen gibt es? Warum haben wir uns für diesen Weg entschieden?

Was?

Definieren Sie das Ziel und den Nutzen der Veränderung.

  • Was ist die Zielsetzung? Was soll das Ergebnis sein?
  • Was soll sich genau verändern?
  • Was bleibt wie es ist?
  • Welchen Zeitrahmen gibt es?
  • Worin liegen die Chancen?
  • Worin liegen die Risiken, die mit dieser Veränderung verbunden sind und wie werden wir ihnen begegnen?

Wie?

Sprechen Sie offen und authentisch über die Konsequenzen der Veränderung.

  • Welche Konsequenzen hat das für alle Beteiligten? Für die einzelnen Einheiten?
  • Wer ist involviert?
  • Wer leitet den Change und ist Ansprechpartner?
  • Welche Mittel und Instrumente stehen zur Verfügung?
  • In welchen Schritten gehen wir vor?
  • Wann haben wir das Ziel erreicht?

Dazu im Management-Handbuch

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