E-Commerce10 Tipps für Online-Shops

Ein Online-Shop ist schnell eröffnet. Zehn Tipps, die Sie als Online-Händler beachten sollten.

Ein Online-Shop ist schnell erstellt und kann theoretisch mehrere Milliarden Kunden erreichen. Der Erfolg stellt sich nicht automatisch ein. Hier sind 10 Tipps, die Online-Händler berücksichtigen sollten.

Zielgruppe bestimmen und Markt analysieren

Im Internet findet man bereits Webshops für Produkte aller Art. Bevor Sie Ihren eröffnen, sollten Sie sicher sein, dass Ihr Projekt keine Schwächen enthält. Wie kann sich Ihr Online-Shop durchsetzen? Dazu müssen Sie das Marktumfeld intensiv untersuchen: Ihre Zielgruppe, die Nachfrage nach Ihren Produkten und natürlich Ihre Konkurrenz. Dies gilt auch nach dem Start der Webseite. Denken Sie besonders daran,  Ihre Konkurrenten immer im Auge zu behalten.

Vertriebsgebiet festlegen

Legen Sie Ihr Vertriebsgebiet fest. Nur weil Sie dank des Internets Kunden in der ganzen Welt erreichen können, heißt das nicht, dass Sie einen Webshop in jedem Land haben sollen. Sich in einem Land niederzulassen bedeutet, dessen Markt und Regeln zu kennen, und vor allem, die Logistik zu beherrschen.

Zahl der Shop-Besucher steigern

Bestimmen Sie die besten Quellen von Shop-Besuchern. Je mehr Besucher Ihr Webshop hat, desto größer wird die Anzahl von Käufern sein. Hier müssen Sie investieren. Zum Beispiel in SEO, bezahlte Referenzierung, Affiliation, soziale Netzwerke. Welche ist die kostengünstigste Möglichkeit, um Kunden zu finden? Heutzutage kann man online alles messen und analysieren. Sie sollten also gründlich analysieren, mit welcher Methode sich die Zahl der Besucher effizient steigern lässt.

Kundenbindung stärken

Verwöhnen Sie Ihre Kunden, denn Kundentreue ist nicht garantiert. Es ist ein großes Plus, wenn die Kunden sich Ihrer Marke verbunden fühlen. Dies erreichen Sie zum Beispiel, indem Sie den Kunden einen Mehrwert bieten. Die Veröffentlichung von interessanten Artikeln ist eine gute Methode. Eine Online-Apotheke kann Gesundheitstipps in Form eines Blogs erstellen, ein Fashion-Shop Modetipps. Ein Newsletter ist ebenfalls ein interessantes Tool.

Kundenservice optimieren

Kundenzufriedenheit spielt eine wichtige Rolle für einen Webshop – sogar mehr als für ein klassiches Unternhemen. Bieten Sie einen tadellosen Kundenservice. Ein Fehler bei einer Bestellung oder einer Lieferung kann immer vorkommen. Das ist aber nicht schlimm, solange der Kundendienst funktioniert und der Kunde am Ende trotzdem zufrieden ist. Der Kundenservice ist der Schlüssel für ein kundenfreundliches Image.

Problemloses Nutzererlebnis bieten

Achten Sie auf ein reibungsloses Nutzererlebnis. Gehen Sie immer davon aus, dass Onlinekunden bequem sind. Jeder mögliche Frust und jede Komplikation auf der Webseite kann dazu führen, dass der Kunde den Vorgang abbricht. Wenn ein Produkt nicht aus dem Warenkorb gelöscht werden kann, die Lieferanschrift nicht richtig in das Formular passt oder die gewünschte Zahlungsmethode nicht angeboten wird, bricht der Kunden schnell den Kauf ab. Es ist also in Ihrem Interesse, eine bestmögliche User Experience (UX) zu bieten.

Schritte im Bestellprozess reduzieren

Verringern Sie die Anzahl an Klicks, die nötig sind, um ein Produkt zu kaufen. Die Anzahl der Klicks trägt entscheidend zu einer guten User Experience bei (siehe vorherigen Tipp). Wenn der Kunde durch viele Seiten surfen muss, bevor er den Kauf abschließen kann, wird er vorher aufgeben.

Nutzerverhalten messen

Gewöhnen Sie sich daran, alles zu messen und zu analysieren. Im Gegensatz zu einem klassichen Unternehmen, bietet ein Online-Shop zahlreiche und leistungsstarke Lösungen, um das Nutzerverhalten zu messen. Welche Seiten hat ein Kunde häufig besucht? Welche Produkte hat der Kunde in den Warenkorb gelegt oder entfernt? Wie oft hat der Kunde Ihre Webseite besucht? Benutzen Sie die Tools, um immer mehr über Ihre Kunden zu erfahren. Wenn Sie die Kunden besser verstehen, können Sie Ihnen besser passende Angebote anbieten.

Wert des Warenkorbs erhöhen

Steigern Sie den durchschnittlichen Warenkorbwert und damit auch den Gesamtumsatz. Förderen Sie zum Beispiel Cross-Selling, indem Sie zusätzliche Produkte anbieten, die gut zu den Produkten im Warenkorb passen. Auf manchen Webseiten kann man lesen: „Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch…“. Das macht den Kunden auf Produkte aufmerksam und wirkt als Empfehlung. Einen Rabatt beim Kauf von einem zweiten Produkt anzubieten, hat sich auch als effektiv erwiesen.

Unabhängig bleiben

Bleiben Sie so unabhängig wie möglich. Es gibt allerlei Angebote, um den Traffic und den Umsatz des Webshops zu steigern: Preisvergleicher, Partner-Webseiten (Affiliate), Marktplätze… Alle diese Lösungen sehen sehr attraktiv aus. Sie können auch tatsächlich einen positiven Einfluss auf Ihre Verkäufe haben – besser ist es aber, ohne sie auszukommen. Denn diese Webseiten verlangen eine Provision oder schalten sich zwischen Ihren Online-Shop und Ihren Kunden. Es ist wichtig, sich dessen bewusst zu sein und diese Angebote nur vorübergehend zu nutzen.

Dazu im Management-Handbuch

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