Effiziente AufgabenverteilungSparen durch klugen Personaleinsatz

Angestellte, aber auch Dienstleister, kosten viel Geld. Ärgerlich wird es, wenn man die Sache auch hätte billiger haben können. Hier finden Sie einige Beispiele und Möglichkeiten, um durch Eigeninitiative Geld zu sparen.

Beauftragter statt Monteur

Dienstleister kosten viel Geld - das beginnt mit der Anfahrt und endet bei meist hohen Stundensätzen. Dabei können Bagatellreparaturen auch von fähigen Mitarbeitern ausgeführt werden. So haben zum Beispiel manche Kopierer immer wieder die gleiche „Macke“ - wer hier einmal dem Monteur über die Schulter sieht, kann den Fehler beim nächsten Mal selbst beheben. Bestimmen Sie am besten einen Beauftragten, der für die Funktionsfähigkeit aller Maschinen und Geräte zuständig ist. Außerdem lässt sich bestimmt ein Arbeiter mit handwerklichen Fähigkeiten finden, den Sie für kleinere Hausreparaturen abstellen: zum Beispiel für das Abdichten von Fenstern oder die Reparatur tropfender Wasserhähne.

Teure Stundensätze verschwendet?

Verhindern Sie, dass hoch qualifizierte Spezialisten ihre Zeit mit Bagatelltätigkeiten verbringen. So hat der Ingenieur am Kopierer nichts verloren - das ist eine Arbeit für Assistenten und Hilfskräfte. Weisen Sie vor allem die gut bezahlten Mitarbeiter darauf hin, dass sie einfache Tätigkeiten an Kollegen weitergeben sollen. Reicht das nicht aus, erstellen Sie zusammen mit den Mitarbeitern eine Bagatell-Liste: Sie enthält Tätigkeiten wie Botengänge, die Organisation von Kurierfahrten, das Korrekturlesen von Briefen und Berichten, aber auch das lästige Küche aufräumen und Kaffee kochen. Legen Sie dann fest, wer solche Arbeiten ausführen darf, zum Beispiel Aushilfen, Praktikanten oder auch Mitarbeiter am Empfang und in der Telefonzentrale.

Stellen Sie kostengünstiges Personal ein

Haben Sie sich im Zuge von Rationalisierungsmaßnahmen von Mitarbeitern getrennt und stellen jetzt fest, dass die Arbeit geblieben ist? Dann testen Sie, ob die Arbeit nicht auch von günstigen Arbeitskräften geleistet werden kann. Das können zum Beispiel Angestellte sein, die in Ruhestand treten und die Sie auf 400-Euro-Basis weiterbeschäftigen. Für einfache Tätigkeiten und vor allem bei saisonalen Schwankungen können Sie Aushilfen einstellen; in der Verwaltung oder Fertigung gibt es außerdem viele Möglichkeiten, mit Praktikanten oder Werkstudenten zu arbeiten.

Nutzen Sie Ihren „Fanclub“

Die meisten Unternehmen haben ihn, aber die wenigsten wissen ihn zu nutzen: Gemeint ist der Fanclub, der aus Rentnern, Kindern und Freunden von Mitarbeitern, ehemaligen Praktikanten und anderen Personen, die sich im Umfeld Ihres Unternehmens bewegen, besteht. Versuchen Sie, diesen Fanclub aktiv zu nutzen und erstellen Sie eine Liste mit Personen, die mit Ihrem Unternehmen lose in Verbindung stehen. Vielleicht können sich pensionierte Mitarbeiter statt der Gartenbaufirma um die Außenanlagen kümmern? Möchten sich ehemalige Praktikanten in den Ferien oder am Wochenende Geld dazu verdienen? Mit einem „Fanclub“ haben Sie häufig echte Alternativen zu Festanstellungen und Dienstleistern und können viel Geld sparen. 

Tipp

Bereichsverantwortliche kümmern sich selten um „unwichtige“ Kostenpositionen wie die Ausgaben für einen Reinigungsdienst oder die Wartung von Geräten. Doch sobald solche Kosten nicht mehr auf die Gemeinkostenstelle, sondern anteilig auf die verschiedenen Bereiche gebucht werden, dürften auch sie sich anstrengen, in diesem Bereich mehr zu sparen.

Dazu im Management-Handbuch

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