ExpertenwissenRobert Spengler über Präsentationen

Die Wirtschaft kommt nicht auf Touren und der Arbeitsmarkt bietet kaum Lichtblicke – eine Situation zum Verzweifeln? Nicht für Robert Spengler, Stratege für Persönlichkeitsmarketing und Vertrieb aus Berglern bei München. Seine Devise: „Mit offensiver Präsenz Probleme zu Chancen machen!“

Robert Spengler definiert Präsentation anders als gewohnt:

„Persönlichkeit und Wirkung sollten die Hauptrolle spielen, nicht aber ein spektakulärer Einsatz möglichst vieler Medien.“

Eine Forderung, die sich mit „Mensch statt Powerpoint“ auf den Punkt bringen lässt und die Spengler selbst in seinen Seminaren und Vorträgen umsetzt.

Begeistern und überzeugen

Gekonntes Präsentieren bedeutet für Spengler eine intensive und aktive Anwesenheit. Inhalt, Mimik, Gestik und Stimme „müssen zu einer Einheit verschmelzen, die Begeisterung und Überzeugung ausdrückt“. So springe der Funke zum Gesprächspartner beziehungsweise den Zuhörern über – „und das ist das A und O einer gelungenen Präsentation“.

Spenglers gute Botschaft: Professionelles Präsentieren ist trainierbar und keineswegs ein angeborenes Talent. Wichtig sei es, die eigenen Stärken zu erkennen und zu nutzen. Darauf aufbauend sollte sich jeder ambitionierte Ziele setzen und diese engagiert verfolgen. „Und das mit dem Mut zur Vision.“

Prickelnder Spaß statt öde Routine

„Prickelnder Spaß“ ist für Spengler der Lohn für das Wagnis, die Zone der Sicherheit zu verlassen. „Wir alle haben uns in unserem Leben meist bequem eingerichtet, doch das bringt oft auch Stillstand und öde Routine mit sich.“ Nur außerhalb dieser Zone seien neue Perspektiven, Wachstum und Fortschritt zu erwarten.

Das gelte auch beim Präsentieren, betont Spengler – unabhängig davon, ob dabei eine neue Idee oder die eigene Person „verkauft“ werden solle. An herausragenden fachlichen Fähigkeiten fehle es kaum einem Menschen, doch Erfolg bedinge das Herausragen aus der Menge, das nur mit einem Ausbruch aus der Gewohnheit gelinge.

Mehr als 100 Prozent abfordern

Sein Plädoyer für mehr Risikobereitschaft dominiert auch Spenglers Seminare. Er provoziert, lockt aus der Reserve und motiviert seine Teilnehmer, ihre Grenzen zu überschreiten. „Wie bei Spitzensportlern sollten sie sich im Training mehr als 100 Prozent abverlangen, um 100 Prozent geben zu können, wenn es darauf ankommt.“

Wer das schaffe, vermittle eine positive Einstellung, Wille und Motivation. Für Spengler sind damit alle Voraussetzungen für Erfolg gegeben, denn „entscheidend dafür ist, ob ich mich mit meinen Zielen voll identifizieren und so andere von mir faszinieren kann“.

Nähere Infos zu den Seminaren von Robert Spengler unter www.robert-spengler.de.

Dazu im Management-Handbuch

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