Herausragendes InnovationsmanagementVolkswagen ist der "Best Innovator 2008"

A.T. Kearney und WirtschaftsWoche zeichnen Volkswagen Marke PKW (Gesamtsieger), Rational AG (Kategorie Mittelstand) und KSB AG (Kategorie Komplexitätsmanagement) für herausragendes Innovationsmanagement aus.

Die Volkswagen AG ist der Gesamtsieger des "Best Innovator"-Wettbewerbs 2008, der unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie in diesem Jahr zum fünften Mal von A.T. Kearney und der WirtschaftsWoche ausgetragen wurde. Volkswagen konnte die Jury vor allem durch eine klare Vision sowie einen ganzheitlichen und detaillierten Innovationsmanagement-Prozess überzeugen, der fest auf Top-Management-ebene verankert ist.

In der Kategorie Mittelstand wurde die Rational AG für ihre klaren strategischen Leitlinien und Zielvorgaben sowie eine starke Kundeneinbindung ausgezeichnet.

Das Motto, maximale Kundenvarianz bei minimaler interner Komplexität, verhalf der KSB AG zum Sieg in der Kategorie "Komplexitätsmanagement".

"Innovativ zu sein, bedeutet für Unternehmen heutzutage, Markt-Trends und -Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und in entsprechende Produkte oder gar Geschäftsmodelle umzusetzen. Wesentlich ist dabei eine klare Innovationsstrategie, aus der alle weiteren Schritte abgeleitet werden",

sagt Dr. Kai Engel, Partner bei A.T. Kearney. Die Sieger und platzierten Teilnehmer des diesjährigen ‚Best Innovator’-Wettbewerbs zeigten eindrucksvoll, dass dies auch der Schlüssel zu wirtschaftlichem Erfolg ist, so Engel.

Richtungsweisende Vision macht Volkswagen zum "Best Innovator 2008"

"Volkswagen besitzt eine klare Innovationsstrategie: Volkswagen als innovativste Volumenmarke der Welt zu etablieren. Die Verantwortung, Suchfelder für neue Innovationen zu definieren, ist fest auf Top-Management-ebene verankert und wird mittels eines ganzheitlichen und detaillierten Innovationsmanagement-Prozesses mit langfristigen und detaillierten Roadmaps umgesetzt",

begründet A.T. Kearney-Berater Jochen Graff die Auszeichnung der Volkswagen Pkw als Gesamtsieger:

"Zudem war die Jury sehr beeindruckt von der Entwicklung des neuen Modularen Querbaukasten (MQB), der zu Beginn des nächsten Jahrzehnts für alle Fahrzeuge in der Golf- und Passat-Klasse als technisches Rückgrat dienen wird."

Innovativer deutscher Mittelstand

"Vor allem auch für den deutschen Mittelstand werden Innovationen immer bedeutender, um sich im internationalen Wettbewerb behaupten zu können. Der ‚Best Innovator’-Wettbewerb zeigt eindrucksvoll, wie durch die kontinuierliche Verbesserung des Innovationsmanagements die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens verbessert werden kann. Auch nach dem Ende der Finanzkrise wollen und können wir schließlich in der ersten Liga mitspielen",

sagt Hartmut Schauerte, Beauftragter der Bundesregierung für den Mittelstand und Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie.

Eindrucksvollstes Beispiel dafür, wie ein Unternehmen sich durch Innovationen im internationalen Wettbewerb behaupten kann, und Sieger in der Kategorie Mittelstand ist der Hersteller von professionellen Küchensystemen zum Garen und Backen, Rational AG. Wesentlich für den Erfolg des Unternehmens ist der eindeutige Fokus auf die Produktführerschaft in einer ausgewählten Marktnische. Engel sagt:

"Zudem hat sich die Rational AG quasi dazu selbst verpflichtet, eine wesentliche Innovation pro Jahr und alle sieben Jahre ein neues Produktprogramm auf den Markt zu bringen. Dabei ist die gesamte Organisation sehr stark auf die spezifische Kundengruppen und ihre Bedürfnisse ausgerichtet."

Sonderkategorie Komplexitätsmanagement

Der Sieger in der Kategorie "Komplexitätsmanagement", die KSB AG, hat sich in den letzten Jahren vom Pumpen- und Armaturenhersteller zum System-Anbieter gewandelt und verbindet dabei sehr eindrucksvoll maximale Kundenvarianz und minimale interne Komplexität. Berater Graff dazu:

"Im Mittelpunkt steht dabei die klare Strategie, Komplexität Schritt für Schritt zu reduzieren und letztlich in Zukunft optimal zu beherrschen. Basis dafür ist eine sehr hohe Transparenz über Varianten, Kosten und Wert pro Produkt."

Zum Wettbewerb

Zur "Best Innovator"-Jury gehörten in diesem Jahr u.a. Hans-Jörg Bullinger, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, und Dagmar Wöhrl, Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. Gemeinsam mit Kai Engel, Partner und Leiter des Service Practice Innovations- und R&D Management bei A.T. Kearney, sowie Roland Tichy, Chefredakteur der WirtschaftsWoche, wurde das Teilnehmerfeld in fünf verschiedenen Bereichen bewertet und die Preisträger in einem transparenten Prozess ausgewählt:

  • Strategie,
  • Organisation und Kultur,
  • Prozesse, unterstützende Faktoren und
  • Innovationserfolg.

A.T. Kearney zeichnet mittlerweile in fünfzehn Ländern besonders innovative Unternehmen mit dem Titel "Best Innovator" aus. Neben Deutschland wurde der Wettbewerb bisher auch in Belgien, Dänemark, Frankreich, Kroatien, Italien, Norwegen, Österreich, Schweden, Großbritannien, in der Schweiz und den USA, in Slowenien, Mexiko sowie Kanada durchgeführt.

[po; Quelle: A.T. Kearney; Bild: VW]

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