KontaktMitarbeiter betreiben Networking für den eigenen Erfolg

Vitamin B war für begabte und weniger ambitionierte Diplomanden früher die einzige Chance weit nach oben in die Führungsetagen großer Unternehmen zu kommen. Heute setzen Young Professionals auf die moderne Form der Beziehungspflege: Networking!

Gastbeitrag von Mark Allhoff *

Insbesondere Existenzgründer, Jungunternehmer und junge Nachwuchskräfte sind unsere wichtigste Zielgruppe. Ganz besonders in technisch orientierten Unternehmen. Sie suchen wie kaum eine andere Gruppe nach neuen Wegen Kontakte aufzubauen. Sie brauchen gute Tools, um ihre Produkte und Dienstleistungen national und international zu günstigem Preis anzubieten. Hier ist eine Networking-Plattform ein wichtiger Baustein für das Marketing, sagt Hans Bayartz, Chef von theWEPS.com.

Der Markt der Networking-Anbieter boomt. Unternehmer weltweit bedienen sich dieses Weges, um ihre Kontakte aus früheren Zeiten wieder aufzufrischen oder um neue Partner zu suchen. Je qualifizierter eine Plattform und deren User sind, umso größer ist der Nutzen.

Networking-Plattformen spezialisieren sich

Inzwischen haben sich zahlreiche Plattformen spezialisiert auf thematische, geschlechtsspezifische, regionale, branchen- oder berufsbezogene Gegebenheiten. Hier kommuniziert man unter sich und sucht nicht so sehr den Kontakt über den Tellerrand der eigenen Gruppe und Interessen hinaus. Weltweit, branchenoffen und funktionsübergreifend stellen sich die auf Userwachstum angelegten Netzwerke dar, deren Ziel es ist, weltweit möglichst viele Kontakte herzustellen. Dazu zählen Linked in, Orkut, Ryze, open Business Club oder Handelsblatt.

Inzwischen macht sich auf der Basis der bisher üblichen Kontakt-Plattformen eine weiterführende Entwicklung einen guten Namen. So genannte Business-Plattformen nutzen die Standards der bisherigen und setzen zusätzliche sinnvolle Marketing-Tools zur Anbahnung von Geschäften obenauf. Diese Fortentwicklung bildet die reale Welt virtuell immer besser nach und strapaziert durch maßvolle Mitgliedsbeiträge nicht weiter die kleinen Marketing-Budgets von Startups und KMUs.

Vorteile einer intensiven Networking-Arbeit

Die Idee bringt für die User viele Vorteile mit sich: Von der Mischung aus persönlichem und Firmen-Profil profitieren eindeutig insbesondere kleine Unternehmen. Die Unternehmer können potenziellen Anwendern ihre Dienstleistungen und Produkte ausführlicher vorstellen. Dies geschieht in virtuellen Messen, in Video-Konferenzen oder über TV- und Radio-Beiträge. Auch komplizierte technische Details sind darstellbar, erklärungsbedürftige Produkte können besser vermittelt werden.

Vorteile, die für eine Geschäftsanbahnung von eminenter Bedeutung sind - gerade in der Startphase eines Unternehmens. Qualitative Eintragungen auf der Plattform unterscheiden sie nicht nur von den Massen-Plattformen mit oft zweifelhaften Nutzern, sondern sind auch auf der Business-Plattform ein deutlicher Hinweis auf die Ernsthaftigkeit des Anbieters und seines Angebotes.

So etabliert sich eine neue Qualität des Networkings. Im Laufe der Zeit werden auch die größeren Unternehmen den Wert dieser Informationsquelle zu schätzen wissen und sich als User anmelden. Denn eine einfachere und rationellere Anbahnung von Geschäften kann ich mir kaum vorstellen, sagen User dieser Plattform. Keine Insellösungen mehr, sondern alle Tools, die der Unternehmer zur Präsentation seiner Leistungen benötigt, soll er hier nutzen können. Er soll sich und sein Unternehmen im besten Licht darstellen, Kontakte mit potenziellen Kunden knüpfen und Geschäfte vorbereiten können.

Plattform-Betreiber müssen einiges bieten

Der Aufwand und der Service auf dieser Art Plattform sind entsprechend größer. Während bei herkömmlichen Anbietern die User - nur mit der technischen Plattform konfrontiert - sich alleine orientieren und aktiv werden müssen, gibt der neue Typus Netzwerk-Plattform z.B. über Experten-Meetings in Chats und Meetings den Weg vor, den Unternehmer einschlagen sollten, um erfolgreich das gesamte Instrumentarium zu nutzen.

Virtuelle und reale Welt gehören zusammen, ergänzen sich. Die meisten Networking-Plattform-Anbieter erweitern aus diesem Grund ihre online-Aktivitäten durch begleitende Veranstaltungen - mit mehr oder weniger eigenem Profil. Und sie stoßen bei den Usern der virtuellen Welt auf Gegenliebe, denn diese wollen sich vor wichtigen Geschäften einmal persönlich mit ihren Geschäftspartnern treffen und sich kennen lernen.

Die Aktivitäten reichen von bloßen Treffs, Stammtischen und vergnüglichen Events bis hin zu hochkarätig besetzten Veranstaltungen mit parallelen Events. Nach neuen Formen wird heftig gesucht. Wegen der unzähligen Angebote und der begrenzten Zeit sind die Unternehmer im Wesentlichen interessiert an nutzbringenden, sprich das Geschäft fördernden Veranstaltungen.

Einige Plattform-Betreiber bieten eine spezifische Vermarktungsstrategie an, die potenziellen Usern die Entscheidung vereinfacht, sich in der jeweiligen Community zu engagieren. Verlage, Portale, Verbände und große Nutzergruppen bringen ihre Zielgruppen ins Netzwerk und kommunizieren in geschlossenen Räumen mit ihrer eigenen Klientel. Diese abgeschirmte Kommunikations-Möglichkeit schafft die notwendige Basis zur Darstellung des Mehrwertes und zu weiteren cross-selling-Angeboten mit dem Luxus des Rückgriffs auf eine stabile Networking-Software.

Hinweis

Hier finden Sie ein Beispiel für eine Networking-Plattform:

www.theweps.com

Mark Allhoff ist freier Journalist.

Dazu im Management-Handbuch

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