Kunden gewinnenTipps für Akquise-Anschreiben

Worauf Sie bei der Gestaltung und Formulierung von Akquise-Anschreiben achten sollten.

Schreiben Sie kurz und knapp

Das Wichtigste zuerst: Fassen Sie sich kurz. Niemand liest gerne lange Werbebriefe. Schlimmer noch: Lange Texte führen häufig dazu, dass gar nicht erst mit dem Lesen begonnen wird. Je weniger Sie schreiben, desto größer also die Chance, dass auch gelesen wird, was Sie schreiben. Positiver Nebeneffekt: Sie müssen sich so lange mit Ihrem Anliegen auseinandersetzen, bis Sie es in wenigen Worten zusammen fassen können. Das ist zwar alles andere als einfach, zahlt sich aber aus.

Nutzen Sie eine echte Briefmarke

Ein Brief mit Dialogpost-Stempel zeigt dem Empfänger: Das ist Werbung, die genauso an tausende weitere Empfänger verschickt wurde. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass der Brief ungeöffnet im Papierkorb landet. Kleben Sie daher unbedingt eine echte Briefmarke auf Ihr Akquise-Anschreiben. Mit einer Briefmarke wirkt es augenblicklich persönlicher und wichtiger.

Fallen Sie auf

Sie können ein Akquise-Anschreiben natürlich in einem gewöhnlichen weißen DIN lang Umschlag mit Sichtfenster verschicken. Nur werden Sie damit kaum die Aufmerksamkeit der Empfänger gewinnen. Fallen Sie auf und wecken Sie die Aufmerksamkeit Ihrer potenziellen Kunden: Verwenden Sie ein ungewöhnliches Format, verschicken Sie eine Postkarte, einen Brief auf buntem Briefpapier oder ein kleines Päckchen.

Lassen Sie Bilder sprechen

Bilder sagen mehr als tausend Worte, heißt es, und das können Sie sich zunutze machen. Warum nicht eine Postkarte mit lustigem Motiv verschicken? Damit gewinnen Sie auf jeden Fall Aufmerksamkeit und eine positive Empfindung beim Empfänger gleich mit. Auch wenn es manchen schwer fällt: Seien Sie bei der Bildgestaltung ruhig etwas mutig und denken Sie nicht zu sehr in Ihren Corporate Identity Farben.

Recherchieren Sie einen Ansprechpartner

Adressieren Sie Ihr Akquise-Anschreiben an einen ganz konkreten Ansprechpartner. Anschreiben ohne Ansprechpartner erreichen kaum die zuständige Person und werden nicht gelesen. Die Recherche der Ansprechpartner wird mühsam sein. Schreiben Sie deshalb lieber weniger an und diese dafür richtig. Mit dem Gießkannenprinzip alles an alle zu verschicken, werden Sie keine Erfolge feiern.

Seien Sie nicht zu förmlich

Die Deutschen tendieren im Geschäftsleben zu einer ausgesprochen förmlichen Sprache. Eine förmliche Sprache macht das Anschreiben aber unpersönlich. Mit Ihrer Ansprache sollten Sie möglichst auf Augenhöhe mit dem Empfänger kommunizieren. Das führt sehr viel eher dazu, ernst genommen zu werden. Haben Sie beim Schreiben einen guten Bekannten im Hinterkopf und Sie werden sehen, dass Ihre Formulierungen sich automatisch verändern.

Schreiben Sie nicht von sich

Auch wenn es das Ziel Ihres Akquise-Anschreibens ist, etwas zu verkaufen, sollten Sie so wenig wie möglich von sich und Ihrem Angebot schreiben. Stellen Sie stattdessen den Empfänger in den Fokus. Sprechen Sie Themen und Probleme an, die den Kunden vermutlich umtreiben und werfen Sie Fragen auf, die auch der Kunde stellen könnte. Im Akquise-Anschreiben sensibilisieren Sie dadurch den Empfänger für das Thema und im anschließenden Akquise-Anruf können Sie leicht daran anknüpfen.

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