Produktentwicklung3 Tipps für erfolgreiche Design Sprints

Mit Design Sprints können Unternehmen innerhalb einer Woche kostenschonende und nutzerzentrierte Lösungen hervorbringen, da Nutzer direkt in den Entwicklungsprozess eingebunden werden. Was ist bei der Durchführung zu beachten?

Während Start-Ups stets neue Produkte hervorbringen, ist der Innovationsprozess in größeren Unternehmen oftmals ein langwieriger Vorgang. Ein Design Sprint kann dabei helfen, Innovationsideen auf ihre Tauglichkeit zu prüfen. Reale Endverbraucher testen dabei einen Prototypen und geben ihr Feedback unmittelbar an das Unternehmen. Bei der Durchführung der Methode gibt es einiges zu beachten.

1. Heterogenes Team führt zum Erfolg

Eine Sprint-Woche ist sehr intensiv. Für optimale Ergebnisse sollten die Teilnehmer daher während des Sprints von ihren täglichen Pflichten befreit werden. Zudem ist es hilfreich, wenn das Kernteam aus maximal sieben Mitarbeitern heterogen zusammengesetzt wird. So bieten unterschiedliche Kompetenzen und Erfahrungen im Austausch das größte Potenzial.

2. Zentraler Entscheider bestimmt die Richtung

Viele Beschlüsse im Design Sprint lassen sich demokratisch treffen. Schwierig wird es, wenn das Team vorab fest von einer Lösung überzeugt ist. Damit Entscheidungen verpflichtenden Charakter haben, sollte im Sprint-Team eine Führungskraft oder ein Delegierter des Managements anwesend sein. Der zentrale Entscheider kann in verfahrenen Situationen die Richtung vorgeben. Nutzerdaten von realen Anwendern können hierbei die strategische Entscheidung untermauern.

3. Nutzerbewertungen ernst nehmen

Der wesentliche Vorteil im Design Sprint ist, dass eine Idee unmittelbar auf ihre Markttauglichkeit überprüft werden kann. Mindestens fünf reale Nutzer testen den Prototypen und geben ehrliches – manchmal unschönes Feedback. Doch es ist wichtig, genau hinzuhören und das Feedback ernst zu nehmen. Nur so lassen sich die Produktfeatures optimieren. Das Ergebnis eines Design Sprints ist dann eine durch Nutzertests validierte Lösung, die im Anschluss realisiert werden kann.

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