Visitenkarte erstellenWelches Material als Alternative zu Papier?

Sie möchten eine Visitenkarte erstellen lassen, die nicht aus schnödem Papier besteht? Mehr Aufmerksamkeit erregen Visitenkarten auf außergewöhnlichen Materialien. Gummi, Holz und Kunststoff sind nur einige Beispiele für ausgefallenes und dennoch geeignetes Material.
Von Ralph Hadem
Das Wichtigste in Kürze

  • Um eine ausgefallene Visitenkarte zu erstellen, verwenden Profis Gummi, Holz, Kunststoff oder Filz.
  • Die Visitenkarte aus ungewöhnlichem Material herzustellen, ist aufwendiger und teurer.
  • Der Aufwand zahlt sich aus, weil Sie und Ihr Unternehmen damit auffallen.

Aller Digitalisierung zum Trotz: Visitenkarten sind aus der Businesswelt nicht wegzudenken. Visitenkarten können aber mehr sein als nur praktische Träger von Kontaktdaten. Sie können Aufmerksamkeit erzeugen.

Vor allem Unternehmen aus der Kreativbranche wollen mit der Visitenkarte herausstechen und lassen sich gerne etwas Originelles einfallen: Kaschierte Schriften, Reliefdrucke oder außergewöhnliche Formate. Auch mit Bildern, Stanzungen oder Gravuren schindet man Eindruck.

Im Trend liegen momentan aber besonders Karten, die den üblichen Bilderdruck-Karton hinter sich lassen. Andere, ungewohnte Materialien überzeugen besonders dann, wenn das Material mit der Tätigkeit des Unternehmens harmoniert. Ein paar Beispiele.

Visitenkarte erstellen aus Gummi - ungewöhnlich und auffällig

Gummi. Eigentlich naheliegend für einen Reifenhändler. Und erstaunlich, dass nicht schon mehr Menschen darauf gekommen sind. Mit Visitenkarten aus Gummi überzeugen Sie bereits beim ersten Kontakt mit einer witzigen Idee. Die meisten Digitaldruckereien können Gummi im Siebdruckverfahren bedrucken. Die Ergebnisse variieren allerdings stark und sind abhängig von der Qualität der Maschine sowie der Erfahrung des Druckers. Und auch das passende Material ist nicht überall vorrätig. Wenden Sie sich bei Interesse am besten an eine spezialisierte Druckerei.

Visitenkarte aus Gummi

Visitenkarte aus Kunststoff – wasserfest und vielseitig

Es gibt zahlreiche Kunststoffe, mit denen sich bei der Herstellung von Visitenkarten wunderbar arbeiten lässt. Besonders beliebt ist Priplak in einer Stärke von 0,8 Millimetern. Auch Polypropylen eignet sich gut. Die fertigen Exemplare zeichnen sich durch Kratzfestigkeit, eine hohe Stabilität und UV-Beständigkeit aus. Da sie zudem wasserabweisend sind, eignen sie sich wunderbar als Aushängeschild für alle Berufsfelder, die mit Feuchtigkeit und Wasser zu tun haben, vom Klempner bis zum Hydrotherapeuten.

Visitenkarte aus Kunststoff

Visitenkarte aus Holz – edel und selten

Besonders edel und mittlerweile gar nicht mehr so selten sind Visitenkarten aus Holz. Ob im Möbelhandel, im Forstbetrieb, als Schreiner, Tischler oder Drechsler: Die außergewöhnlichen Karten sind garantiert ein Hingucker. Die individuelle Maserung des Materials sorgt dafür, dass jede Karte ein echtes Unikat ist. Und den Geruch nach Natur gibt es so bei keinem anderen Bedruckstoff. Bei guten Druckereien stehen Ihnen mehrere Holzarten und somit auch verschiedene Farbtöne zur Auswahl. Neben Nussbaum ist auch Ahorn, Buche oder Zeder möglich.

Visitenkarte aus Holz

Visitenkarte aus Bierfilz – ungewöhnlich und haptisch ansprechend

Visitenkarten aus Bierfilz sind warm, weich und angenehm natürlich. Gegenüber den Verwandten aus Karton bieten Visitenkarten aus Bierfilz eine völlig neue Haptik. Und mit moderner Drucktechnik lassen sich auch auf diesem saugstarken Material tolle Effekte erzielen. Besonders für Unternehmer aus der Getränkebranche, Restaurants und Bars oder Kneipen eine kreative Alternative.

Visitenkarte aus Bierfilz
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