FachbeitragEinmal wie Pippi Langstrumpf sein! Am 13. September ist der Tag des positiven Denkens

„Ich mach mir die Welt … widdewidde wie sie mir gefällt!“ Efraims Tochter Pippi Langstrumpf ist davon überzeugt, dass sie sich die Welt machen kann, wie sie ihr gefällt. Warum also sollte das nicht auch uns gelingen? Zugegeben, manchmal fehlt uns das kindliche Gemüt der Romanfigur von Astrid Lindgren – auch wenn uns genau das im Leben wie im Business gut tun würde. Am Tag des positiven Denkens, der jährlich am 13. September gefeiert wird, will ich einmal ganz bewusst an die Filme mit der unvergleichlichen Inger Nilsson erinnern, die als Pippi genau weiß, was sie will und es sich auch holt.

Ich denk mir die Welt … widdewidde wie sie mir gefällt! Auch wenn es wissenschaftlich nicht bewiesen ist, dass positives Denken tatsächlich eine positive Wirkung hat … schaden kann es doch auch nichts, wenn wir uns selbst motivieren, uns gut zureden – vor allem dann, wenn wir einmal nicht so gut drauf sind oder uns eine schwierige Aufgabe bevorsteht. Positives Denken bedeutet übrigens nicht, dass wir IMMER ALLES positiv sehen müssen. Der Blick durch besagte rosarote Brille darf unser Realitätsbewusstsein nicht trüben. Doch bei allem Realitätssinn, gibt es so viel Unerklärliches zwischen Himmel und Erde, dass der Tag des positiven Denkens uns zumindest wieder einmal eines bewusst machen kann: Es lohnt nicht, sich dauerhaft mit Dingen zu belasten, die schon vorbei oder noch gar nicht eingetreten sind. Genau das hindert uns daran, zu glauben, zu vertrauen und etwas zu schaffen.

Glücklich ist, wer …
Viele Menschen denken, dass Glück bedeutet, keine Probleme zu haben, also IMMER sorgenfrei durchs Leben zu gehen. Zugegeben, ohne Sorgen, welcher Art auch immer, mag das Leben glücklich sein. Doch ein noch viel größeres Glück empfinden Menschen meist erst dann, wenn sie es schaffen, die täglichen Herausforderungen zu meistern. Positive Gedanken sind dabei hilfreich. Also auch wenn wir eher dazu neigen, uns mit negativen Dingen zu beschäftigen und negative Erlebnisse  leidenschaftlich gerne weitererzählen, zu grübeln und irgendwann nur noch alles schwarz zu sehen, müssen wir eines wissen: Ein positives Handeln setzt positive Gedanken voraus! Glücklich ist also derjenige, der erkennt, dass es an ihm selbst liegt, der Ärger und Ängste zulässt, sich von diesen aber nicht bestimmen lässt, sondern mit einem zuversichtlichen Blick ins Denken und Handeln kommt. Glücklich ist, wer jeden neuen Tag als neue Chance sieht, etwas zu bewegen, zu verändern, zu bewirken. Sätze wie „Das schaffe ich sowieso nicht!“ oder „Ich kann das nicht!“, werden umgewandelt in: „Mein Glück liegt in meinen Händen. Deshalb schaffe ich alles, was ich will!“   

Erfolgreich ist, wer …
Viele Menschen denken, dass Erfolg bedeutet, reich zu sein. Reich an materiellen Gütern, an Geld und Macht, sprich IMMER Herr über das eigene Leben und seine Entscheidungen zu sein. Na wenn das mal nicht zu positiv gedacht ist? Erfolgreich zu sein bedeutet, etwas gerade dann zu schaffen, wenn es nicht so einfach ist, wenn auch uns die Null-Bock-Stimmung einmal erwischt hat. Wir sind müde, schlecht gelaunt und die Arbeit nervt. Wie erstrebenswert und glanzvoll uns in solch einem Augenblick doch das Leben der Reichen und Schönen erscheint – an Bord einer Yacht liegend, Champagner trinkend. Aber auch kein Wölkchen am Himmel kann den Erfolg trüben. Nämlich dann, wenn dieser Erfolg nicht selbst geschaffen, erzielt worden ist. Das Ziel ist ein wichtiger Faktor, damit wir tagtäglich in Schwung kommen. Haben wir eine Antwort auf die Frage „Wofür mache ich das hier?“ gelingt es leichter, nicht nur positiv zu denken, sondern konsequenterweise auch ins positive Handeln zu kommen. Noch einfacher ist es, wenn wir uns unsere bisherigen Erfolge bewusst machen. Vorsicht übrigens vor einem negativen Umfeld, das den ganzen Tag jammert, wie schlecht alles ist! Der blaue Himmel verdunkelt sich ganz schnell – und mit ihm unsere Stimmung, wenn eine graue Wolke immer mehr in unsere Richtung zieht.            

ErfolgREICH ist, wer … 
Zu oft haben wir Angst vor Misserfolgen und probieren deshalb etwas Neues erst gar nicht aus. Zu groß scheint das Risiko. Ein Gefühl, das Pippi Langstrumpf offensichtlich nicht kennt oder es einfach nicht beachtet. Als Möglichkeitsseherin geht sie sogar noch einen entscheidenden Schritt weiter: Jenseits des negativen oder positiven Denken existiert für sie eine Welt, in der tatsächlich IMMER ALLES möglich ist. Selbstbewusst steht sie Neuem offen gegenüber. Der Alltagstrott hat bei ihr keine Chance. Abenteuerlustig probiert und studiert sie alles Unbekannte aus und lebt in ihrer Villa Kunterbunt – samt Pferd und Affe – beherzt in den Tag hinein ein erfolgREICHES Leben. Oder wie würden wir es bezeichnen, wenn wir einen Limonadenbaum unser Eigen nennen könnten?   

» http://www.marcgalal.com/nolimits

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