FachbeitragEmotionale Intelligenz

Warum sollen Angestellte auf ihre Führungskräfte hören? Warum sollen sie ihnen glauben? Warum sollen sie das tun, was Führungskräfte von ihnen wollen? Weil der Vorgesetzte eine Führungskraft ist und dafür bezahlt wird? Mitnichten!

Warum sollen Angestellte auf ihre Führungskräfte hören? Warum sollen sie ihnen glauben? Warum sollen sie das tun, was Führungskräfte von ihnen wollen? Weil der Vorgesetzte eine Führungskraft ist und dafür bezahlt wird? Mitnichten!

Auch heutzutage gibt es noch immer Manager, Vorgesetzte und Führungskräfte, die glauben, dass sie gut sind, wenn die Beschäftigten Angst vor ihnen haben. Sie spielen sich auf, als hätten sie die Weisheit erfunden, die Wirtschaft selbst angekurbelt und strotzen vor Überheblichkeit. Würde man aus diesen Ballonen die Luft entfernen, wären sie nichts Anderes als leere Gummihüllen in verschiedenen Farben.

  • Selbstwertgefühl
  • Miteinander

  • Kommunikation

 sind die Zauberworte für gute Führungskräfte. Ihnen ist bewusst, dass sie ohne ihr Team, die Angestellten und die Kooperationspartner aus anderen Abteilungen ein Niemand sind, der lediglich viel Luft verwirbelt, ohne mehr als Staub zu bewegen. Gute Führungskräfte wissen, wie es ihren Beschäftigten geht, wer aus der anderen Abteilung zuletzt mit welchem Beitrag mitgearbeitet hat und wie man unliebsame Aufträge vermittelt. Jeden Tag konfrontieren sich gute Führungskräfte mit einem Blick in den Spiegel und der Frage:

Was geht da in mir vor?

  • Souveränität

  • Gelassenheit

  • Vertrauen

Diese drei Faktoren signalisieren den Beschäftigten, dass ihr Chef jemand ist, mit dem man reden kann. Immer und über alles. Er bzw. sie kann zwar keine Berge versetzen, aber dafür sorgen, dass wenigstens ein Lastenträger mit hinaufgeht und dabei hilft, die Aufgabe zu transportieren. Dieser Vorgesetzte sorgt dafür, dass in angrenzenden Gebieten gerade keine Lawinen ausgelöst werden und sollte das der Fall sein, dann hat er die sofortige Rettung parat, so dass seine Leute nicht zu Schaden kommen.

TIPP: Sie erkennen sich als Führungskraft nicht darin wieder? Dann stellen Sie sich die Frage: Was  empfinden Sie, wenn Sie zu Ihrem Team gehen und verkünden, dass ab morgen eine neue Aufgabe übernommen werden muss? Ist Ihnen schon der Gedanke daran eine Last? Wie ging es Ihnen, als Ihr Vorgesetzter Sie von dieser Änderung in Kenntnis gesetzt hat? Warum sollte es Ihren Angestellten anders gehen als Ihnen?

Wer unter schlechten Vorgesetzten leidet, muss als Führungskraft für das eigene Team eine Umwidmung der Aufgaben vornehmen, um nicht dieselben schlechten Gewohnheiten weiterzutragen. Zwar kann nicht die Aufgabe geändert werden, jedoch der Tonfall und die Emotionen, die mit dieser Aufgabe verbunden sind. Dabei gilt als wesentliches Kriterium: Überzeugung. Dinge, die ohne eigene Überzeugung vorgetragen werden, können nicht funktionieren, weil das niemand glaubt. Dabei ist die eigene Überzeugung nur eine Hälfte der Umwidmung. Die zweite ergibt sich mit dem Blick auf das eigene Team.

  •  Wer kann was?
  • Wer will was?

  • Wie geht es meinem Team? 

Jeder im Team hat Stärken und Qualitäten. Eine Aufgabe muss so vermittelt werden, dass jedem auch klar ist, warum dieser Teil ihm zugedacht ist. Findet eine Identifikation nicht statt, werden Aufgaben ohne besondere Aufmerksamkeit abgearbeitet. Dies erzeugt Fehler, Probleme und Unmut, der Kreise zieht. Abteilungen, die unter einer ständigen Fluktuation leiden, haben zumeist schlechte Vorgesetzte und ein Team, das keines ist, weil niemand gern dort arbeitet. Unternehmen, in denen solche Beschreibungen zutreffen, haben eine Geschäftsführung, die sich nicht für die Belegschaft interessiert, sondern für die Bilanz oder den Aktienmarkt. Sind für die Unternehmensleitung Menschen als Berechnungsfaktor interessant, aber als Individuen unsichtbar, liegt die Verantwortung für erfolgreiches Arbeiten bei den Führungskräften, die nah am Menschen sind. Haben diese die eigene Menschlichkeit nicht parat, sondern im Dienstfahrzeug vergessen, ist die Arbeit von Führungskräften ineffektiv und alles andere als erfolgversprechend. 

(https://www.kitzmann.biz/seminare/seminaruebersicht/persoenlichkeitsentwicklung/emotionale-intelligenz/)

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