FachbeitragTipps für einen gesunden Alltag im Büro

64.000 Stunden – das ist die Zahl, die wir alleine im Büro sitzen. Gesund klingt das nicht. Wir haben deswegen eine wichtige Übung und wertvolle Tipps, damit wir trotz Bürojob gesund bleiben.

64.000 Stunden – das ist die Zahl, die wir alleine im Büro sitzen. Gesund klingt das nicht. Wir haben deswegen eine wichtige Übung und wertvolle Tipps, damit wir trotz Bürojob gesund bleiben.

Warum ist das Büro so ungesund?

Damit man das versteht, muss man ein paar tausend Jahre in die Vergangenheit zurückblicken und den Tagesablauf eines Urmenschens ansehen. Früher waren wir täglich 30-40 Kilometer auf den Beinen und haben uns bewegt. Und genau darauf ist unser Körper auch ausgelegt: Bewegung! Der heutige Tagesablauf sieht folgendermaßen aus: Wir fahren mit dem Auto in die Arbeit, statt den Treppen nehmen wir den Lift, sitzen dann 8 Stunden im Büro oder in Meetings, fahren mit dem Auto wieder heim und am Abend entspannen wir uns sitzend auf der Couch.

Wenn man in seiner Tagesroutine ist, fällt es einem meistens nicht auf, wie viel Zeit man im Sitzen verbringt – dieser Lebensstil klingt jedoch schon sehr ungesund, oder? Körperlich hat das ständige Sitzen auch Auswirkungen. Der Körper passt sich an die sitzende Haltung über Jahre hinweg an. Dadurch verkürzt die Muskulatur, die Faszien verkleben und die muskuläre Kraft schwindet auch. Daraus folgen dann die allseits bekannten Probleme wie Rückenschmerzen, Verspannungen oder Nackenschmerzen. Alle Probleme sind also hausgemacht.

Was kann man sofort tun?

Jetzt kommen wir zum Positiven: Nachdem alle Probleme direkt durch das Verhalten von einem selbst ausgelöst wurden, hat man es auch selbst in der Hand etwas dagegen zu tun.

Ein grundlegender Schritt, den man sofort umsetzen kann, ist mehr Bewegung in seinen Alltag zu integrieren. In diesem Artikel findest du dazu 10 Tipps, wie man weniger sitzt (http://www.corpusmotum.com/10-tipps-wie-man-weniger-sitzt/). Die Tipps sind sehr einfach gestaltet, so dass man sie ohne großen Zeitaufwand in seinen Arbeitstag integrieren kann. Aufsummiert kommt man so aber schon zu viel mehr Bewegung.

Einen wichtigen Baustein haben wir nun also schon. Es gibt dabei aber noch ein großes Problem: Wie oben erwähnt, hat sich unser Körper seit unserer Schulzeit an das ständige Sitzen angepasst. Jetzt müssen wir also noch gemeinsam daran arbeiten, dass wir diesen Prozess stoppen und endlich diese lästigen Büroprobleme wie Rückenschmerzen oder Nackenverspannungen loswerden.

Balsam für den Nacken (Übung)

Vom Nacken wird im Büro viel verlangt – dementsprechend viele Menschen haben in diesem Bereich auch Schmerzen. Gegen einen verspannten Nacken können Sie nun folgendes machen: Wenn Sie gerade im Büro und nicht Zuhause sind, können Sie sich mit der Hand einmal in den Nacken greifen. Üben Sie nun mit den Fingern leichten Druck auf die verspannten Stellen aus. Auf schmerzhaften Punkten können Sie den Druck länger aufrechterhalten. Später wenn Sie Zuhause sind, können Sie von dieser Übung auch eine sehr angenehme Heimvariante machen. Nehmen Sie einen Tennisball und stellen Sie sich mit dem Rücken zur Wand. Jetzt geben Sie den Tennisball auf die Stellen, die Sie bereits mit den Fingern massiert haben, und klemmen den Ball zwischen Ihnen und der Wand ein. Durch auf und ab bewegen des Balles, können Sie sich selbst nun eine schöne Massage geben.

Wie können Sie den Büroproblemen nachhaltig entgegenwirken?

Die obige Übung war eine Übung, mit der wir vor allem die Symptome bekämpft haben. Sie wollen wahrscheinlich aber nachhaltig Ihrem Körper etwas Gutes tun. Wir haben deswegen einen Onlinekurs mit genau den 5 Übungen erstellt, die Sie benötigen, um Ihren Körper nachhaltig aufs Büro vorzubereiten und Rückenschmerzen, Nackenprobleme und Verspannungen vorzubeugen. Nachdem Sie wirklich einen großen Teil Ihres Lebens sitzend im Büro verbringen, sollten Sie sich den Kurs unbedingt einmal ansehen, damit Sie etwas für sich und Ihre Gesundheit machen können.

» Zum neuen Onlinekurs

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