VeranstaltungVom weißen Blatt zum überzeugenden Konzept

Wie Sie und Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schnell, systematisch und schlüssig gute Konzepte entwickeln. Von der Auftragsklärung bis zur wirkungsvollen Präsentation.

Seminar | Diese Situation kennt jeder: Der Chef spricht seine Mitarbeiterin oder seinen Mitarbeiter zwischen Tür und Angel an und erzählt von neuen Aufgaben, Veränderungen oder Projekten. Dafür müsse aber ein Konzept her. „Machen Sie mal …“ heißt es lapidar. Danach sitzt man über einem leeren Blatt Papier und weiß nicht so recht, wie es losgehen kann.

Ohne Plan und Systematik wird dann schnell viel Zeit und Geld verschwendet. Und das Ergebnis ist nicht unbedingt das, was Auftraggeber und Entscheider erwarten. Deshalb ist eine strukturierte Vorgehensweise zur Konzeptentwicklung notwendig. Das spart Frust und Kosten. Was sind die ersten Schritte? Was ist zu bedenken? Wie entsteht eine überzeugende Präsentation oder Entscheidungsvorlage? Der Konzeptexperte Jürgen Fleig gibt Tipps zum Vorgehen.

1. Auftragsklärung erspart viele Abstimmungsschleifen: Wurde mit dem Auftraggeber nicht geklärt, worum es gehen soll, dann ist es schwierig, ein gutes Konzept zu entwickeln. Deshalb steht am Anfang immer das Gespräch mit dem Auftraggeber. Er muss Ziele festlegen und seine Erwartungen formulieren. Das macht er mal mehr, mal weniger gut. Hier hilft: fragen, fragen, fragen – wer, wie, was, warum?

2. Informationen recherchieren, ohne sich zu verzetteln: Aus den Antworten ergeben sich meist Hinweise, welche Inhalte wichtig sind. Außerdem wird klar, welche Zielgruppen zu beachten und wie diese betroffen sind. Informationen werden systematisch gesammelt, indem Zahlen, Daten und Fakten zusammengestellt werden. Manchmal ist es auch ein kreativer Prozess: „Was fällt uns zu dem Thema alles ein?“

3. Ideen visualisieren, strukturieren und schnell verständlich machen: Phasen, bei denen es um Systematik geht, wechseln sich ab mit Phasen der Kreativität. Methoden und Werkzeuge können dabei helfen. Mindmapping ist eine sehr hilfreiche Technik, um Kreativität zu fördern und gleichzeitig eine Struktur zu entwickeln. So entsteht ein schneller Überblick – auch über komplexe Sachverhalte. Wichtig ist, Gedanken überhaupt zu Papier und mit Mindmaps, Tabellen, Diagrammen, Portfolios oder Prozessbildern in Form zu bringen.

4. Entscheidungen auf den Punkt vorbereiten: Konzepte schaffen die Transparenz, die für fundierte Entscheidungen notwendig ist. Es werden Alternativen herausgearbeitet, über die Auftraggeber oder Zielgruppe entscheiden können. Wer bewertet und entscheidet, braucht Ziele und Kriterien, die sichtbar machen, was eine Lösung auszeichnet.

5. Konzepte dokumentieren und optimale Lösungen präsentieren: Am Ende steht das fertige Konzept – als Präsentation, Entscheidungsvorlage oder Bericht. Dabei kommt es darauf an, die Kernbotschaft zu sagen und alle relevanten Informationen zu vermitteln. Das muss logisch und überzeugend auf die Reihe gebracht werden. Zuerst wird das Publikum abgeholt, betroffen gemacht. Dann werden Ziele und Lösung vorgestellt, Argumente vorgebracht und Belege angeführt. Am Ende wird das Publikum aktiviert: „Nehmen Sie dies als Denkanstoß mit! Stimmen Sie zu!“

» Hier finden Sie eine ausführliche Beschreibung für das Seminar und Training: Konzepte entwickeln

Im Bereich „Beratung“ veröffentlichen Berater, Coachs und Trainer eigene Beiträge. Die Beiträge werden von business-wissen.de nicht redaktionell geprüft. Für den Inhalt der Beiträge sind ausschließlich die jeweiligen Autoren verantwortlich.

Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Mehr erfahren
OK