FachbeitragWerbung für Arbeitgeber

Wie es Arbeitgeber schaffen, erfolgreich auf sich aufmerksam zu machen.

Arbeitgeber müssen im Jahr 2017 für sich werben, um gute Fachkräfte zu finden. Eine wesentliche Voraussetzung ist der Aufbau einer Marke als Arbeitgeber, das sogenannte Employer Branding. Ein eigenes Marketing-Team könnte diese Aufgabe übernehmen, die Alternative wäre der Auftrag an eine spezialisierte Werbeagentur.

Boomende Wirtschaft und Arbeitskräftemangel

Die deutsche Wirtschaft boomt, das ist sehr erfreulich. Für Arbeitgeber erwächst aber daraus das Problem, dass gute Fachkräfte überall händeringend gesucht werden und sich inzwischen den besten Arbeitgeber aussuchen können. Es kommt ein zweites Problem hinzu: Nach 1990 gab es in Deutschland einen starken Geburtenrückgang, den sogenannten "Wendeknick", der bis um das Jahr 2000 anhielt. Im Jahr 2017 werden jedoch ausgebildete Facharbeiter und Hochschulabsolventen der Jahrgänge 1990 bis 1995 gesucht, von denen es aufgrund der demografischen Entwicklung zu wenige gibt. Das verschärft im konjunkturellen Aufschwung das Problem des Fachkräftemangels. Sicher ist der Arbeitsmarkt noch nicht "leergefegt", doch wenn Arbeitgeber Wert auf Bewerbungen in hoher Qualität legen, müssen sie selbst attraktiv erscheinen.

Wie suchen Arbeitgeber nach guten Bewerbern?

Das klassische Vorgehen besteht im Schalten von Stellenanzeigen online und offline (Print). Dabei wächst der Anteil der Online-Aktivitäten signifikant. Die Print-Anzeigen wirken zwar auch noch, jedoch gibt es jüngere potenzielle Bewerber, die gar keine Tageszeitung in gedruckter Form mehr lesen. Sie informieren sich ausschließlich online und dort wiederum stark auf Social Media Kanälen - teilweise auf Facebook & Co., teilweise auf den spezialisierten Portalen wie Xing und Linkedin. Das hängt stark von der Berufsgruppe und der Qualifikation ab. Bei der Print-Anzeige ist zu beachten, dass sie recht teuer ist und manch einen interessanten Bewerber gar nicht erreicht. Dennoch kann sie in einigen Branchen wirkungsvoll sein, wenn beispielsweise ein Handwerksbetrieb Fachkräfte sucht. Das Problem besteht darin, die Wirkung von Anzeigen im Online- und Printbereich einigermaßen gut zu kennen, was belastbares Datenmaterial voraussetzt. Über dieses verfügen in der Regel spezialisierte Werbeagenturen. In den sozialen Netzwerken schalten die Agenturen Social Media Ads, die bei geringeren Preisen oft eine wesentlich höhere Reichweite als Printanzeigen erzielen und vor allem von bestimmten Zielgruppen (Hoch- und Fachschulabsolventen) ausschließlich wahrgenommen werden.

Employer Branding

Das Employer Branding - Aufbau der Arbeitgebermarke - erfolgt nach bestimmten Regeln. Der Arbeitgeber kann über sich sehr umfangreiche Statements publizieren, die jedoch von den potenziellen Interessenten vielleicht nicht vollständig und keinesfalls beim ersten Lesen wahrgenommen werden. Eine Empfehlung lautet, sehr kurze Videos zu drehen, in denen Soft Skills des Arbeitgebers betont werden, nämlich das gute Arbeitsklima, die interessanten Aufgaben, das ausgezeichnete Team und die Flexibilität bei der Arbeitszeitgestaltung, die jungen Müttern und Vätern entgegenkommt. Diese Videos und ebensolche Textbeiträge sollen einen journalistischen Anstrich haben, also nicht wie der rein werbende Imagefilm wirken. Es dürfen kurze Interviewschnipsel von Mitarbeitern des Unternehmens enthalten sein. Auch ein Verweis auf das ökologische, soziale und nachhaltige Wirtschaften des Unternehmens sollte nicht fehlen.

Fazit: Expertise ist für das Arbeitgebermarketing unerlässlich

Wenn ein KMU nicht ein eigenes, gut qualifiziertes Marketing-Team beschäftigt, sollte es das Employer Branding und das gesamte Arbeitgebermarketing besser an eine Werbeagentur auslagern. Es ist hierfür Expertise vonnöten. Das Thema ist sehr aktuell und beeinflusst stark den Erfolg von Unternehmen.

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