Kapitel 048: FinanzplanungFinanzplanung in Zeiten von Covid-19 (Corona-Virus)

Viele Unternehmen geraten wegen der Corona-Pandemie und der dadurch bedingten Einschränkungen der Geschäftstätigkeit in wirtschaftliche Schwierigkeiten. Staaten bieten finanzielle Unterstützung an, um eine Insolvenz wegen Corona zu vermeiden. Ermitteln Sie Ihren Finanzbedarf vor dem Hintergrund der staatlichen Förderprogramme (in Deutschland).

Übersicht zu den Förderprogrammen zur Corona-Hilfe

Viele Solo-Selbstständige und Kleinstunternehmen wissen, dass ihnen bei einem wirtschaftlichen Stillstand und verordneten Schließungen ihrer Geschäfte sehr schnell das Geld ausgeht. Wenn sie ihren Liquiditätsplan erstellen, wird klar, wann die liquiden Mittel nicht mehr ausreichen.

In Deutschland will der Staat durch besondere Fördermaßnahmen helfen und liquide Mittel zur Verfügung stellen. Welche Programme es gibt, mit welcher Hilfe die Betroffenen rechnen können und was sie dafür tun müssen, erfahren sie auf folgenden Webseiten:

Um Zuschüsse und Liquiditätshilfen zu erhalten, müssen Unternehmen diese beantragen. Voraussetzung ist, dass es einen Liquiditätsbedarf gibt, der durch Corona verursacht ist. Dies muss gegebenenfalls nachgewiesen werden. Deshalb müssen ein Umsatz-, Kosten- und Liquiditätsplan für mehrere Monate erstellt werden. Dabei geht es darum, Umsätze und Kosten aus dem Jahr 2019 (normales Geschäftsjahr) mit den Umsätzen und Kosten aus den Jahren 2020 und 2021 (Coronabedingte Umsatzverluste) zu vergleichen.

Finanzplan erstellen und Finanzierungsbedarf ermitteln

Mit der folgenden Excel-Vorlage erstellen Sie einen Finanzplan für drei Jahre. Damit können Sie beispielsweise ein normales Jahr (2019) mit einem Krisenjahr (2020, 2021) vergleichen. Die Zusammenstellung von Einzahlungen und Auszahlungen oder Umsatz und Kosten ist Grundlage, um den Finanzierungsbedarf zu erkennen und um die Höhe möglicher Zuschüsse zu berechnen.

November- und Dezemberhilfe

Mit den beiden folgenden Excel-Vorlagen prüfen Sie, inwieweit Sie Zuschüsse im Rahmen der sogenannten Novemberhilfe und Dezemberhilfe (in Deutschland) erhalten können. Sie klären zunächst, ob Sie die notwendigen Voraussetzungen und Bedingungen erfüllen. Dazu zählt unter anderem, ob Ihr Unternehmen direkt, indirekt oder indirekt über Dritte betroffen ist. Ausgehend vom Umsatz im November/ Dezember 2019 und den noch erzielten Umsätzen im November/ Dezember 2020 werden mögliche Zuschüsse berechnet.

Hinweis: Bitte beachten Sie, dass die Vorlagen keine Gewähr geben können, ob der Antrag auf Gewährung der staatlichen Hilfen erfolgreich ist. Sie können damit prüfen, ob Sie und Ihr Unternehmen die Bedingungen erfüllen und wie hoch die finanzielle Hilfe dann ausfallen würde. Die Vorlage ersetzt auch keine steuerliche Beratung oder sonstige Beratung und Bewertung, die gegebenenfalls notwendig ist.

Überbrückungshilfe III

Mit der folgenden Excel-Vorlage prüfen Sie, inwieweit Sie Zuschüsse im Rahmen der sogenannten Überbrückungshilfe III (in Deutschland) erhalten können. Damit können auch größere Unternehmen eine staatliche Unterstützung für die Monate im Zeitraum von November 2020 bis Juni 2021 beantragen, in denen ihr Umsatz aufgrund von Corona um mindestens 30 Prozent gesunken ist. Bezuschusst werden dabei die Fixkosten des Unternehmens, die für den Zeitraum berechnet werden müssen.

Hinweis: Bitte beachten Sie, dass die Vorlagen keine Gewähr geben können, ob der Antrag auf Gewährung der staatlichen Hilfen erfolgreich ist. Sie können damit prüfen, ob Sie und Ihr Unternehmen die Bedingungen erfüllen und wie hoch die finanzielle Hilfe dann ausfallen würde. Die Vorlage ersetzt auch keine steuerliche Beratung oder sonstige Beratung und Bewertung, die gegebenenfalls notwendig ist.

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