Kosten- und LeistungsrechnungKostenbegriffe und Zuordnung von Kosten

In der Betriebswirtschaftslehre und ihrer Kosten- und Leistungsrechnung wurden im Laufe der Jahrzehnte eine ausgeklügelte Methodik und Systematik entwickelt, die dabei helfen sollen, die Kosten richtig zu erfassen, zu analysieren und zu bewerten. Dabei werden auch mehrere Zwecke unterschieden. Grundlage dafür sind die entsprechenden Kostenbegriffe, die sichtbar machen, aus welchem Blickwinkel und mit welchem Zweck Kosten betrachtet werden können.

Wichtige Kostenbegriffe

  • Einzelkosten sind Kosten, die direkt einem Kostenträger zugerechnet werden können, z.B. Rohstoff für ein Produkt
  • Gemeinkosten sind Kosten, die nicht direkt einem Kostenträger zugerechnet werden können, z.B. Kosten für einen Pförtner
  • Variable Kosten sind Kosten, die sich in Abhängigkeit mit der Ausbringungsmenge ändern, z.B. Materialkosten, Stromkosten
  • Fixe Kosten sind Kosten, die unabhängig von der Veränderung der Ausbringungsmenge konstant bleiben, z.B. Miete, Kfz-Versicherung
  • Kalkulatorische Kosten sind Kosten, die zunächst nicht wirklich anfallen, bzw. denen kein bewerteter Güterverzehr gegenüber steht, z.B. kalkulatorische Zinsen, kalkulatorische Miete, kalkulatorischer Unternehmerlohn.
  • Primäre Kosten sind die Kosten der Produkte, die extern beschafft werden.
  • Sekundäre Kosten sind die Kosten der Produkte, die innerbetrieblich hergestellt werden.

Im Allgemeinen unterscheidet die Kosten- und Leistungsrechnung drei Betrachtungsebenen, die wir in dieser Lösungshilfe vorstellen.

Kostenrechnung: Systematik zur Zuordnung von Kosten

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