Flexibel bleibenAus Vorsätzen Veränderungen machen

… Besser auf ein Pferd setzen statt auf einen Sack Flöhe ...

Mehr Sport, weniger ärgern, nicht mehr rauchen. Wie steht es um Ihre persönlichen Neujahrsvorsätze? Halten Sie noch daran fest oder haben Sie sie schon wieder begraben? Auch Unternehmen können Vorsätze fürs neue Jahr haben: zum Beispiel kundenfreundlicher, umweltbewusster, effizienter in den Abläufen oder teamorientierter werden. Doch nur wenige Wochen nach dem Jahreswechsel ergeht es vielen wie den darin arbeitenden Menschen: Alle guten Vorsätze gehen im geschäftlichen Alltag unter. Damit aus einem Vorsatz aber eine tatsächlich gelebte Veränderung wird, empfehle ich Firmen drei Dinge:

  1. Ein Vorsatz pro Jahr reicht aus. Lieber auf ein Pferd setzen, das man als Unternehmen in diesem Jahr reiten lernt, als auf einen Sack voller Flöhe.
  2. Der nominierte Vorsatz sollte allen bekannt sein. Das heißt: kommunizieren, überzeugen und alle mitnehmen. Ein unbekannter Wunsch nach Veränderung in der Schreibtisch-Schublade des Chefs hat keine Chance, jemals Realität zu werden.
  3. Ein Vorsatz muss konkret sein. Vage Formulierungen? Raus damit. Stattdessen: Was soll am Jahresende ganz konkret anders sein?

Wie wir Vorsätze zum Leben erwecken, können wir uns beispielsweise von US-amerikanischen Firmen abgucken. Geben wir doch öfter und schneller Feedback, wie es um den Vorsatz steht. Wird er eingehalten oder negiert? Feiern wir kleine Schritte, die uns auf dem Weg zum großen Vorsatz weiterbringen. Das bestärkt. Das motiviert. Und es erhöht die Chance, am Jahresende Großes erreicht zu haben.

Dazu im Management-Handbuch

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