Flexibel bleibenFesthalten und Klammern

… Droht Veränderung, schalten wir auf Kampfmodus und verteidigen unser Territorium ...

Woran halten Sie fest? An Ihrem Schreibtisch, von dem Sie einen wunderbaren Überblick über Ihre Stadt haben? Am morgendlichen Kaffeeritual mit Zeitung? An Ihren politischen Überzeugungen? Jede und jeder von uns hat etwas, an dem sie oder er sich „festhält“ – im wörtlichen wie im übertragenen Sinne. „Eroberte Gebiete“ wie Büros oder Schreibtische, Rituale wie unser „Kaffee to go“ geben Sicherheit. Sie sind eine Schutzmauer, ein Bollwerk gegen die Veränderung. Sie sind der persönliche sichere Hafen.

In diesen gefühlt sicheren Hafen greifen oft Wandelprozesse ein. Beispiele: mobiles Arbeiten ohne fixen Schreibtisch, ohne Kinderfotos an der Wand und ohne die eigene Zimmerpflanze. Ablaufoptimierung, durch die die netten kleinen Umwege und bekannten Pfade wegfallen. Dringt jemand von außen in unseren sicheren Hafen ein und versucht sich dort breit zu machen, dann schalten wir auf Kampfmodus. Entweder aktiv, laut und schreiend, um den Eindringling zurückzuweisen. Oder wir verteidigen unser Machtgebiet und unsere Ansprüche ganz subtil, indem wir dem Eindringling das Leben schwer machen oder sukzessive den alten Zustand wieder herstellen. Das war bei den Rittern nicht anders als in unserer digitalen Gesellschaft.

Wenn Sie als Führungskraft dieser „Eindringling“ sind, machen Sie Ihren Mitarbeitern klar, was sie verlieren. Aber sagen Sie auch, was sie gewinnen. Denn vielleicht ist das neue Terrain ja eroberungswürdig.

Dazu im Management-Handbuch

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