Flexibel bleibenNicht bloß reden – machen!

… Die besten Führungskräfte reden nicht bloß über Veränderungen. Sie gestalten sie aktiv mit ...

„Ich habe Dir schon hundertmal gesagt …!“ Wer Kinder hat, kennt den Satz vielleicht aus seinem eigenen Munde. Zumindest klingt er bei vielen aus vergangenen Kindertagen noch nach. Was denken Sie: Wie viel Erfolg hat diese Art der Ermahnung?

Szenenwechsel: Ein Geschäftsführer will aus seinem gut gehenden Betrieb ein Vorzeigeunternehmen in Punkto Servicequalität machen. Aber die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter reagieren nicht. „Ich sage es meinen Leuten immer und immer wieder, dass sie aktiv auf den Kunden zugehen sollen“, beschwert sich der Chef. Was schon bei Kindern keine nachhaltige Wirkung zeigt, soll bei Erwachsenen funktionieren? Grundsätzlich gilt bei Veränderungen: Reden ist gut. Zuhören ist besser. Vorleben ist top. Es ist schon mal ein erster, guter Schritt, das Team zu informieren. Über wichtige Weichenstellungen, Hintergründe und Zusammenhänge. Gute Führungskräfte verlassen sich nicht darauf, dass ihre Botschaften von allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auch in der intendierten Weisen verstanden werden. Sie ziehen deshalb Reflexionsschleifen ein. Am einfachsten ist es, nachzufragen und zuzuhören. Die Belegschaft würde eine solche Verhaltensänderung goutieren: Schließlich wünscht sich jeder zweite Arbeitnehmer einen Vorgesetzten, der zuhören kann, so eine Umfrage des österreichischen Marktforschers Meinungsraum.

Die besten Führungskräfte sind aber keine Dauerredner oder Beichtväter. Es sind die, die tun, die vorleben. Bei denen Wort und Tat im Einklang stehen. Die Serviceorientierung im Kleinen wie im Großen leben.

Dazu im Management-Handbuch

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