Meetings und Besprechungen verbessernAblenkungen und Störungen aus Meetings verbannen

Es ist nicht nur unhöflich, sondern auch störend, wenn Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Meeting ganz andere Dinge tun und nicht zuhören und mitarbeiten. Als Moderator und Vorgesetzter sollten Sie verbindliche Regeln vereinbaren, aber auch die Ursachen für Ablenkungen und Störungen erkennen und praktikable Lösungen finden.

Warum machen Teilnehmende bei Meetings andere Dinge?

Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei Meetings sind vor allem dann abgelenkt und beschäftigen sich mit anderen Dingen, wenn das Thema für sie irrelevant ist. Dann merken sie schnell, dass sie mit der Zeit etwas Besseres anfangen können. Das Meeting ist eigentlich unnötig.

Frustrierend ist es, wenn die Teilnehmenden einer Besprechung zwar körperlich anwesend sind, aber nicht geistig. Dann ist das Meeting verschwendete Zeit. Alle merken: „Wir sitzen hier rum und jeder macht seinen eigenen Kram.“ Der Leiter der Besprechung zieht seine Agenda durch – oder ist frustriert und lustlos. Und dennoch gibt es viele solche Pflichttermine und Besprechungen, die (fast) alle Anwesenden nerven und nur abgesessen werden.

Smartphone, Tablet und Laptop als Killer im Meeting

Aber selbst wichtige Besprechungen sind heutzutage geprägt davon, dass viele ihre Smartphones, Tablets oder Laptops bearbeiten – während der Moderator bemüht ist, die schwierigen Themen zu besprechen und hilfreiche Wortbeiträge zu erhalten. Unterm Tisch prüfen viele ihre E-Mails oder tippen Nachrichten. Manche nutzen sogar unverblümt den Laptop, den sie vor sich als Schutzschild aufgeklappt haben, um ganz andere Aufgaben zu erledigen. Auch dann verläuft die Besprechung zäh und lustlos, und sie bringt wenig oder gar keine Ergebnisse. Das macht das Meeting ebenfalls sinnlos, wenn die Teilnehmenden nebenbei mit ganz anderen Dingen beschäftigt sind.