MahnwesenMahnwesen und Debitorenmanagement im Unternehmen

Wofür braucht ein Unternehmen ein systematisches und gut organisiertes Mahnwesen? Worauf stützt sich das Mahnwesen? Wer seine Rechnungen konsequent nachverfolgt, zeigt Professionalität und sichert die Liquidität des Unternehmens. Was Sie beachten müssen, ist gesetzlich geregelt. Mit dem Mahnwesen sorgen Sie für die Bezahlung der Rechnung und pflegen die Kundenbeziehung.

Wofür braucht es ein Mahnwesen?

Damit Ihr Unternehmen rechtzeitig erkennt, wenn Kunden im Zahlungsverzug sind, müssen Sie ein Mahnwesen organisieren. Das Mahnwesen ist Teil des Debitorenmanagements und kann an unterschiedlichen Stellen ansetzen.

Wenn die Rechnung versendet wurde und der Kunde die Zahlungsfrist hat verstreichen lassen, dann ist es oft schon zu spät. Mahnwesen und Debitorenmanagement sind immer auch vorbeugend. Folgende Phasen für Maßnahmen lassen sich unterscheiden:

  • vorbeugende Maßnahmen
  • Maßnahmen während der Auftragsbearbeitung
  • Mahnwesen mit Rechnungsstellung

Mahnwesen ist gesetzlich geregelt

Damit die Liquidität und die Zahlungsfähigkeit gesichert sind, sollte jedes Unternehmen sein Mahnwesen angemessen organisieren und ein systematisches Debitorenmanagement betreiben. Dazu gehören insbesondere Zahlungserinnerungen und Mahnungen.

Was dabei zu beachten ist, ergibt sich in Deutschland aus den rechtlichen Grundlagen des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB). In der Schweiz sind das Obligationenrecht (OR) und in Österreich das Allgemeine Bürgerliche Gesetzbuch (ABGB) und das Unternehmensgesetzbuch (UGB) maßgeblich.

In Deutschland finden Sie die einzelnen Regelungen in den BGB-Bestimmungen zum: