BenchmarkingBenchmarking-Objekte auswählen

In der ersten Phase des Benchmarking-Projekts geht es um die Auswahl der Benchmarking-Objekte. Es wird ermittelt, welche Produkte, welche Bereiche, Prozesse oder Aktivitäten eines Unternehmens mit denen eines anderen Unternehmens verglichen werden sollen. Hier werden besondere Verbesserungspotenziale vermutet. Dazu werden interne und externe Informationen ausgewertet.

Die Phase, in der die Benchmarking-Objekte ausgewählt werden, ist eine der wichtigsten, wenn nicht die wichtigste Phase im Benchmarking-Projekt. Denn hier wird entschieden, was genau mit anderen Unternehmen verglichen und dann verbessert werden soll. Wenn hier die falschen Weichen gestellt werden, wird das gesamte Benchmarking-Projekt nicht die erhofften Verbesserungen bewirken können.

Mit Fachabteilungen die Fragestellung für das Benchmarking festlegen

Nehmen Sie sich für die erste Phase besonders viel Zeit und bereiten Sie die Auswahl der Benchmarking-Objekte sorgsam vor. Kommunizieren Sie in dieser Phase auch besonders intensiv mit entsprechenden Mitarbeitern der Fachbereiche, da diese meistens am besten wissen, worin die Probleme bestehen und was verbessert werden soll. Grundsätzlich kommen als Benchmarking-Objekte in Frage:

  • Erfolgs- und Ergebnisgrößen
  • Produkte (Funktion, Merkmale, Kosten, Qualität usw.)
  • Dienstleistungen
  • Funktionsbereiche (Forschung, Entwicklung, Marketing, Vertrieb, Qualitätsmanagement, Produktion, Einkauf, Personalentwicklung usw.)
  • Prozesse (Geschäftsprozesse, Serviceprozesse)
  • Methoden und Verfahren (Qualitätszirkel, Kontinuierlicher Verbesserungsprozess/ KVP)
  • Einführung oder Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnik
  • Innovationsfähigkeit des Unternehmens
  • Qualifikation und Motivation der Mitarbeiter
  • strategische Werte wie Image oder Unternehmenskultur
  • Wirtschaftlichkeit und Produktivität
  • Aufbauorganisation (Organigramm), Kommunikationswege, Leitungsspannen usw.
  • Kundenzufriedenheit

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