PersonalbeschaffungBewerbungsverfahren abschließen

Am Ende des Bewerbungsverfahrens steht die Entscheidung über alle Bewerbungen. Wer am besten die Anforderungen der Stelle erfüllt, bekommt den Job. Eine Nutzwertanalyse oder Entscheidungsmatrix ist dabei hilfreich. Wer nicht zur Stellenausschreibung passt, bekommt eine Absage. Hier müssen Unternehmen besonders darauf achten, wertschätzend und diskriminierungsfrei zu formulieren.

Entscheidung über Bewerbung treffen mit Nutzwertanalyse oder Entscheidungsmatrix

Nach Abschluss des Auswahlprozesses sollte eine Entscheidung getroffen werden. Grundlage dafür sind die Bewerbungsunterlagen, die Aufzeichnungen aus dem Bewerbungsgespräch, Auswertebögen, Ergebnisse von Tests, Arbeitsproben oder Referenzen. Wenn sich nach der Analyse ein Kandidat als die oder der in jedem Fall beste und passende herausgestellt hat, kann die Entscheidung gefällt werden.

Oft liegen aber mehrere Kandidaten gleichauf. Auch nach der Überprüfung der K.O.-Kriterien kann mehr als ein Kandidat übrig bleiben. Dann kann eine Nutzwertanalyse oder Entscheidungsmatrix weiterhelfen: Die Anforderungen werden gewichtet und die infrage kommenden Kandidaten erhalten entsprechend ihrer Qualitäten Punkte. Wer danach die meisten Punkte erhält, ist der ausgewählte Kandidat.

Wichtig ist aber auch, diesen formalen und quantitativen Entscheidungsweg kritisch zu reflektieren. Was sagt das Gefühl? Passt die Bewerberin oder der Bewerber in das Team und zum Unternehmen? Was meinen die zukünftigen Kollegen – sofern Sie den Kandidaten kennenlernen konnten? Kritische Stimmen im Auswahlteam sollten gehört und beachtet werden.

Hinweis: Passgenauigkeit geht vor Stellenbesetzung

Wenn kein Kandidat die Anforderungen erfüllt oder wenn das Bauchgefühl bei keinem Kandidaten „Ja“ sagt, dann sollte auch niemandem ein Angebot gemacht werden nur aus dem Grund, damit der Prozess der Personalbeschaffung endlich abgeschlossen ist. Zur Not muss der Prozess von vorne beginnen.

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