Corporate Identity entwickelnCorporate Communication

Unternehmen tauschen sich mit ihren Kunden regelmäßig aus, wenn sie miteinander kommunizieren. Hier kommt es auf die richtige Sprachwahl und die passenden Gelegenheiten an. Sie werden im Rahmen der Corporate Communication geplant. Erfahren Sie, welche Möglichkeiten Sie bei der Kommunikation haben und worauf Sie bei der Auswahl achten müssen.

Worum geht es bei der Corporate Communication?

Das Ziel jeder Kommunikation ist es, Ihr Unternehmen, Ihre Angebote, Ihre Markenpositionierung und Markenwerte zu präsentieren. In der Kommunikation geht es immer um Inhalte. Gute Inhalte sind wichtig, aber nur ein Bestandteil von vielen. Mindestens genauso wichtig wie der Inhalt ist die Wahl des richtigen Kanals und der Kanal-Mix, der zu Ihren Kommunikationszielen und zu Ihren Zielgruppen passen muss. Nicht zuletzt sind Intensität und Form der Kommunikation vom Budget abhängig, das zur Verfügung steht.

Alles zusammen ergibt eine Reichweite und Synergiemöglichkeiten in der Corporate Communication über die Kommunikationskanäle hinweg, zum Beispiel die Möglichkeit einer Content-Wiederverwertung. Für eine wirksame Corporate Communication müssen eine Reihe von Fragen geklärt werden:

  • Wie und wo trifft man nun die Zielgruppe in der richtigen Stimmung, um mit ihr zu kommunizieren?
  • Und wer ist eigentlich der Absender der Botschaft? Das Unternehmen? Der Inhaber? Ein Stellvertreter, wie zum Beispiel ein Werbe-Testimonial oder eine virtuelle Figur wie Meister Proper?
  • Was genau soll kommuniziert werden?
  • Soll es ein Monolog oder ein Dialog sein?
  • Welches Medium eignet sich für welche Botschaft?

Kurzum, die Frage lautet: Wer sagt was, wie, wann, zu wem, wie oft?

Zunächst geht es um den Inhalt der Kommunikation, das „Was“ oder die Botschaft.

Die Botschaft

Generell kann man sagen: Jede Nachricht ist eine Nachricht wert, wenn es eine echte Nachricht ist. Sie sollte den Kundennutzen und das Alleinstellungsmerkmal Ihres Unternehmens oder Ihrer Produkte und Dienstleistungen enthalten. Und sie muss zu Ihren Zielgruppen und deren Bedürfnissen passen.

Aber Vorsicht: Jede noch so kleine Botschaft ist eine Botschaft. Auch keine Nachricht kann zu einer eigenständigen Botschaft werden. Gerade in Zeiten der Shitstorms kann ein kleiner Fehler zu einem großen Problem werden. Was auch immer Sie kommunizieren, zeigen Sie Ihre Leidenschaft und präsentieren Sie Ihr Unternehmen oder Ihr Angebot immer mit Engagement. Selbst wenn Sie eine Veränderung in der Unternehmensstruktur kommunizieren müssen, so kann dies rein informativ und sachlich geschehen oder engagiert und leidenschaftlich.

Der Inhalt Ihrer Kommunikation, also die direkten und indirekten Botschaften, ist abhängig von Ihrer Zielsetzung:

  • Was wollen Sie mit Ihren Botschaften erreichen?
  • Welche Themen wollen Sie „besetzen“?

Die direkten Botschaften sind die offensichtlichen, also Texte und definierte Inhalte. Die indirekten Botschaften werden über die Optik (Bilder und optischer Aufbau) und Form der Übermittlung (Anzeigen, E-Mails, persönliche Briefe) übermittelt. Und über die berühmten „Botschaften zwischen den Zeilen“.

Die wichtigste Botschaft an Ihre Zielgruppen ist die Unique Selling Proposition (USP), also Ihr Alleinstellungsmerkmal. Denn genau das ist der Grund dafür, dass ein Interessent Ihr Angebot wahrnehmen soll – und nicht zu Ihrem Mitbewerber geht. Und Ihr USP ist der Grund dafür, dass ein Zufallskunde zu einem Stammkunden wird und Sie gerne weiterempfiehlt.

Eine der wichtigsten Grundregeln in der Kommunikation ist die konsequente Kommunikation. Je öfter Sie eine Botschaft wiederholen, desto besser wird sie überhaupt wahrgenommen und verinnerlicht. Es gibt im Marketing eine Regel, die besagt, dass ein Interessent eine Botschaft mindestens sechs Mal gehört oder gelesen haben muss, bevor er sie überhaupt wahrnimmt.

Seien Sie in Ihrer Kommunikation also leidenschaftlich und konsequent.

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