Präsentationsfolien erstellen und gestaltenEmotionen und Motive mit der Präsentation ansprechen

Mit dem Modell der Limbic Map lassen sich Vortrag und die Präsentationsfolien besser auf Vorlieben, Erwartungen, Emotionen, Motive und Einstellungen der Menschen im Publikum ausrichten. Nutzen Sie wirkungsvolle Begriffe und Bilder, um den logischen, den strukturierten, den gefühlvollen und den experimentellen Zuhörertyp zu erreichen.

Emotionen und Motive prägen die Erwartungen im Publikum

Wenn Sie einen Vortrag vorbereiten und dafür Präsentationsfolien erstellen wollen, müssen Sie beachten, dass die Menschen in Ihrem Publikum unterschiedliche Erwartungen haben, was den Inhalt und die Art der Aufbereitung angehen. Der Grund dafür ist, dass jeder Mensch eine andere Persönlichkeit und andere Vorlieben hat. Aus der Gehirnforschung und der Psychologie ist bekannt, dass diese Vorlieben vom limbischen System, einem Teil des menschlichen Gehirns, geprägt sind.

Im limbischen System sind Emotionen, Motive und Beweggründe des Menschen verankert. Sie sind entscheidend, wenn es darum geht, was eine Person bei einem Vortrag hören will und wie sie die Inhalte aufbereitet haben möchte. Wenn Sie mit Ihrem Vortrag nicht die jeweils prägenden Emotionen und Motive einer Zuhörerin und eines Zuschauers im Publikum treffen, dann ist diese Person uninteressiert, gelangweilt oder sogar ablehnend.

Deshalb ist es wichtig, die möglichen Emotionen und Motive im Publikum zu kennen. Die Gehirnforschung sagt, dass folgende drei Motiv- und Emotionssysteme wichtig sind, wenn es um Vorlieben des Menschen geht:

  • Dominanz mit den Zielen Selbstdurchsetzung, Konkurrenzverdrängung, Status, Macht, Autonomie
  • Balance mit den Zielen Sicherheit, Risikovermeidung und Stabilität
  • Stimulanz mit den Zielen Entdeckung von Neuem, Lernen von neuen Fähigkeiten

Hinweis: Die Limbic Map als Modell der Motiv- und Emotionssysteme

Die Limbic Map beschreibt diese Motiv- und Emotionssysteme sehr anschaulich und benennt deren Merkmale. Sie wird vor allem im Marketing eingesetzt, um Vorlieben von Kunden und Kaufentscheidungen besser zu verstehen. Eine Beschreibung finden Sie im Handbuch-Kapitel zur Limbic Map nach Hans-Georg Häusel.