FinanzplanungFinanzplanung in Zeiten von Covid-19 (Corona-Virus)

Viele Unternehmen geraten wegen der Corona-Pandemie und der dadurch bedingten Einschränkungen der Geschäftstätigkeit in wirtschaftliche Schwierigkeiten. Staaten bieten finanzielle Unterstützung an, um eine Insolvenz wegen Corona zu vermeiden. Ermitteln Sie Ihren Finanzbedarf vor dem Hintergrund der staatlichen Förderprogramme (in Deutschland).

Übersicht zu den Förderprogrammen zur Corona-Hilfe

Viele Solo-Selbstständige und Kleinstunternehmen wissen, dass ihnen bei einem wirtschaftlichen Stillstand und verordneten Schließungen ihrer Geschäfte sehr schnell das Geld ausgeht. Wenn sie ihren Liquiditätsplan erstellen, wird klar, wann die liquiden Mittel nicht mehr ausreichen.

In Deutschland will der Staat durch besondere Fördermaßnahmen helfen und liquide Mittel zur Verfügung stellen. Welche Programme es gibt, mit welcher Hilfe die Betroffenen rechnen können und was sie dafür tun müssen, erfahren sie auf folgenden Webseiten:

Um Zuschüsse und Liquiditätshilfen zu erhalten, müssen Unternehmen diese beantragen. Voraussetzung ist, dass es einen Liquiditätsbedarf gibt, der durch Corona verursacht ist. Dies muss gegebenenfalls nachgewiesen werden. Deshalb müssen ein Umsatz-, Kosten- und Liquiditätsplan für mehrere Monate erstellt werden. Dabei geht es darum, Umsätze und Kosten aus dem Jahr 2019 (normales Geschäftsjahr) mit den Umsätzen und Kosten aus den Jahren 2020 und 2021 (Coronabedingte Umsatzverluste) zu vergleichen.

Finanzplan erstellen und Finanzierungsbedarf ermitteln

Mit der folgenden Excel-Vorlage erstellen Sie einen Finanzplan für drei Jahre. Damit können Sie beispielsweise ein normales Jahr (2019) mit einem Krisenjahr (2020, 2021) vergleichen. Die Zusammenstellung von Einzahlungen und Auszahlungen oder Umsatz und Kosten ist Grundlage, um den Finanzierungsbedarf zu erkennen und um die Höhe möglicher Zuschüsse zu berechnen.