KostenmanagementKosten vermeiden und verringern

Die Stellhebel fürs Kostensparen sind vielfältig. Sie betreffen die Produkte und Leistungen des Unternehmens, die Kunden, Prozesse, Arbeitsplatz, den Einkauf, die Gestaltung der Wertschöpfungskette sowie den Kapitalbedarf. Wie Sie genau vorgehen, um dort die Kosteneinsparpotenziale zu erkennen, lesen Sie in diesem Abschnitt.

Kosteninformationen sammeln und auswerten

Welche Kosten sind nun tatsächlich überflüssig? Welche lassen sich verringern? Um diese Fragen zu beantworten, müssen Daten und Informationen zur Kostensituation gesammelt und ausgewertet werden. Im Folgenden finden Sie einige Bereiche, die genauer beleuchtet werden müssen. Hier verbergen sich oft Einsparpotenziale. Um sie aufzudecken und dann dort Kosten zu vermeiden oder zu verringern, müssen Sie eine Kostenanalyse durchführen. Dabei muss herausgearbeitet werden:

  • Wer oder was führt zu diesem Kostenblock? Was ist der Auslöser?
  • Was würde passieren, wenn der Auslöser oder der Kostenblock eliminiert wird (kurzfristig, langfristig)?
  • Was genau müssen Sie ändern, damit die Kosten verringert werden?

Es gibt eine Reihe von Methoden und Werkzeugen, um zu erkennen, welche Kosten unnötig sind. Im Folgenden werden einige davon vorgestellt und erläutert.

Produktfunktionen und Leistungsmerkmale prüfen

Was braucht der Kunde überhaupt? Kosten entstehen dadurch, dass ein Kunde ein Produkt kauft oder eine Dienstleistung in Anspruch nimmt. Das ist auch gut so. Doch nicht immer bekommt der Kunde genau das, was er braucht oder was er sich wünscht. Oft bekommt er mehr – zu viel. Produkte haben Funktionen und Merkmale, die von Kunden nicht honoriert werden. Sie könnten abgespeckt werden, und es würden immer noch genau gleich viele Kunden zum selben Preis kaufen.

Um zu erkennen, welche Funktionen und Merkmale eines Produkts oder einer Dienstleistung überflüssig sind, müssen diese genau in Bezug auf die Kundenanforderungen analysiert werden. Dabei helfen die Methoden für:

Wie diese funktionieren, lesen Sie im entsprechenden Handbuch-Kapitel.