Krisenmanagement, Turnaround und InsolvenzverfahrenKrisenkommunikation aktiv betreiben

Ein wichtiger Teil des Krisenmanagements im Unternehmen ist die Kommunikation. Die Geschäftsleitung muss den Beschäftigten und den externen Stakeholdern glaubhaft sagen und zeigen, dass sie die Krise bewältigen wird. Denn ansonsten kann sich die Krise weiter verschärfen.

In der Krise sofort Initiative ergreifen

Wenn Krisensignale nach außen dazu führen, dass das Unternehmensimage leidet und dass sich im Unternehmen Unsicherheit und Frustration breitmachen, dann kann mit einer angemessenen Krisenkommunikation entgegengewirkt werden. Entscheidend ist: In der Krise offen, ehrlich und glaubwürdig sein!

Krisenkommunikation ist Aufgabe der Unternehmensleitung. Sie muss die Initiative ergreifen und Profil zeigen. Sie muss den Mitarbeitern und anderen Stakeholdern im Außenraum beweisen: „Ich habe das in der Hand und kümmere mich persönlich darum.“ Wer das nicht beherzigt, der verliert die Kontrolle über das, was über das Unternehmen und seine Situation geredet und berichtet wird. Deshalb muss die Unternehmensleitung auch schnell und frühzeitig Stellung beziehen, wenn brisante Informationen auftauchen oder wenn sich Gerüchte verbreiten.

Inhalte, die in der Krise kommuniziert werden müssen

Schönreden und Schweigen werden eine Krise fast immer verschärfen, denn man überlässt die Verbreitung von Informationen damit anderen. Stattdessen sollten folgende Inhalte klar gesagt werden:

  • Worin besteht die Krise und wie zeigt sie sich; das beinhaltet auch eine scharfe Abgrenzung zu dem, was noch in Ordnung ist.
  • Welche Ziele verfolgt das Unternehmen nun und was steht in der nächsten Zeit im Mittelpunkt.
  • Welche konkreten Maßnahmen werden eingeleitet, um diese Ziele zu erreichen.

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