Shared Service CenterLeistungen und Preise zur Kostenverrechnung mit dem Shared Service Center

Das Shared Service Center erbringt wie ein eigenständiges Unternehmen für seine Kunden eine Dienstleistung. Diese muss auch bezahlt werden. Deshalb braucht es für das Shared Service Center eine Leistungsbeschreibung, zum Beispiel als Service Level Agreement, und einen Verrechnungspreis. Er wird mithilfe der Prozesskostenrechnung ermittelt.

Leistungsangebot des Shared Service Centers festlegen

Die Geschäftseinheiten, Business-Units, Fachbereiche oder einzelne Abteilungen eines Unternehmens sind die Leistungsempfänger für ein Shared Service Center. Die Aufgaben, Funktionen und Prozesse des Shared Service Centers müssen auf diese Leistungsempfänger ausgerichtet werden und diese gewissermaßen als Kunden betrachten. Da es sich um interne und langfristige Kunden und eine intensive Beziehung handelt, sollte die Zusammenarbeit auf zwei Ebenen organisiert werden.

Management-Ebene

Auf der Management-Ebene wird die langfristige Zusammenarbeit zwischen einem Shared Service Center und den Fachbereichen geplant. Es werden die einzelnen Leistungen definiert, die das Shared Service Center aus Sicht der Fachbereiche (Kunden) erbringen soll. Es werden gemeinsame Regeln der Zusammenarbeit und der Entscheidungsfindung festgelegt, die dabei wichtig sein können. Die einzelnen Leistungspunkte, Serviceangebote, Qualität, Menge und Zeit werden genau beschrieben und benannt und als Service Level Agreements vereinbart.

Tipp: Wie Sie Service Level Agreements (SLA) erstellen

Im Handbuch-Kapitel zu Service Level Agreements ist ausführlich erläutert, wie Sie diese inhaltlich gestalten, aufbauen und formulieren. Sie erfahren, worauf Sie achten sollten und wie Sie ein SLA Schritt für Schritt erstellen und pflegen. Sie sind Grundlage für das Leistungsangebot Ihres Shared Service Centers.

Weitere Kapitel zum Thema