Umgang mit Low PerformernMaßnahmen zur Leistungssteigerung der Mitarbeiter

Low Performer brauchen Zielvereinbarungen. Verfehlt der Mitarbeiter regelmäßig die vereinbarten Ziele, muss die Führungskraft ein Kritikgespräch führen. Die Führungskraft muss auch motivieren und ihr Führungsverhalten an den Low Performer anpassen, um die Mitarbeiterleistung zu erhöhen.

„Zwei Drittel aller Low Performer sind hausgemacht“, sagt Nelson Taapken, Leiter der Managementberatung von Hewitt in der Online-Ausgabe des Handelsblatts. Daher sollten Unternehmen beziehungsweise Führungskräfte Strategien entwickeln, um diese Entwicklung zu vermeiden.

Ist die Leistung eines Mitarbeiters also nicht ausreichend, muss der Vorgesetzte das ansprechen. Nachdem er das Problem deutlich und die Ursachen ergründet hat, sollte er mit dem Mitarbeiter Lösungswege erarbeiten. Vor allem muss er Ziele vereinbaren – im Zweifelsfall auch vorgeben. Sie machen deutlich, was der Vorgesetzte von seinem Mitarbeiter erwartet (Soll-Arbeitsleistung).

Die Zielvereinbarung

Viele Mitarbeiter wissen nicht, welche Ziele sie verfolgen sollen. Sie sind orientierungslos und demotiviert. Wer Zielvereinbarungen und Zielvereinbarungsgespräche richtig anwendet, hilft den eigenen Mitarbeitern, motiviert zu arbeiten und die Leistung zu steigern. Außerdem können sie als Messgröße für die Leistungsfähigkeit des Mitarbeiters dienen. Werden die Ziele regelmäßig verfehlt, kann der entsprechende Mitarbeiter als Minderleister identifiziert werden.

Zielvereinbarungen sind eine besondere Form der Delegierung. Vorgesetzte nutzen dieses Instrument, um mit dem Mitarbeiter zu klären, welche Leistungen und Aktivitäten von ihm erwartet werden. Der Mitarbeiter wird aktiv in das Unternehmensgeschehen eingebunden und beteiligt sich am Zielfindungsprozess.

Weitere Kapitel zum Thema