PreisgestaltungPreisgestaltung mit der Preis-Absatz-Funktion und Preiselastizität

Mit der Preis-Absatz-Funktion und mit Preiselastizitäten lassen sich die Auswirkungen von Preisänderungen auf Absatz, Umsatz und Gewinn berechnen. Allerdings ist es schwierig, die Parameter zuverlässig zu ermitteln, die diesen Zusammenhang abbilden. In diesem Abschnitt erfahren Sie, wie Sie dazu vorgehen und welche Erkenntnisse Sie daraus ableiten.

Das müssen Sie zur Preis-Absatz-Funktion wissen

Wer den Preis seines Produkts ändert, der ändert damit (fast) immer auch die Zahl der Käufe dieses Produkts – den Absatz. Preis und Absatz hängen also immer in irgendeiner Weise zusammen. Dieser Zusammenhang wird durch die Preis-Absatz-Funktion dargestellt. Die große Frage ist: Wie sieht die Preis-Absatz-Funktion genau aus?

Für die meisten Produkte gilt, dass eine Preiserhöhung dazu führt, dass der Absatz sinkt. Umgekehrt: eine Preissenkung führt im Allgemeinen zu einer Steigerung des Absatzes, weil mehr Menschen das Produkt zum niedrigeren Preis haben wollen. Es gibt einen funktionalen Zusammenhang zwischen Preis und Absatz. Allerdings ist es sehr schwierig, die Parameter dieser Funktion zu ermitteln, so dass sich einfach berechnen ließe, welcher Preis zu welchem Absatz führt.

Der Einfachheit halber nimmt man zunächst an, dass die Preis-Absatz-Funktion linear verläuft wie in Abbildung 5 dargestellt. Die entsprechende Formel lautet:

Absatz

= Parameter a × Preis + Parameter b

Da die Funktion fallend ist, ist Parameter a negativ.

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