Resilienz stärkenResilienzfaktor Selbstwirksamkeitserwartung: Herausforderungen selbst bewältigen

Resiliente Menschen wissen, dass sie Situationen und Aufgaben selbst meistern zu können. Sie nehmen potenzielle Stressauslöser als Herausforderung an. Analysieren Sie mit unseren Übungen Ihre Erfolgserlebnisse und lernen Sie Ihre Stärken besser kennen, damit Sie neue Herausforderungen angehen und so Ihre Selbstwirksamkeit positiv wahrnehmen und stärken.

Was bedeutet Selbstwirksamkeit?

Mit dem Schutzfaktor Selbstwirksamkeit ist die subjektive Erwartung gemeint, Herausforderungen aus eigener Kraft zu meistern. Resiliente Menschen vertrauen dabei auf ihre Kompetenzen und darauf, einzelne Situationen und Handlungen zu bewältigen. Sie nehmen potenzielle Stressauslöser eher als Herausforderung an. Damit sind sie offener für Veränderungen und haben bei Rückschlägen und Hindernissen mehr Durchhaltevermögen.

Positive Erfahrungen beeinflussen die Wahrnehmung der Selbstwirksamkeit

Eine hohe Selbstwirksamkeitserwartung entsteht, wenn

  • Menschen ihre Erfolge eigenen Fähigkeiten zuschreiben,
  • andere einem in diesem Zusammenhang vertrauen oder
  • andere bestimmte Fähigkeiten durch positives Feedback anerkennen.

Wer im Laufe seines Lebens mit diesen Erfahrungen positive Gefühle verbunden hat, steigert zusätzlich seine Selbstwirksamkeitserwartung. Die Selbstwirksamkeitserwartung verändert sich durch Lernerfahrungen. Führungskräfte können diesen Schutzfaktor bei ihren Mitarbeitenden ganz einfach stärken, indem sie sie loben und ihnen ihr Vertrauen in ihre Fähigkeiten zeigen.

Wenn eine Situation Hilflosigkeit oder Stress hervorruft, wächst durch eine Rückschau auf bisherige Erfolge, Fähigkeiten und Leistungen das Vertrauen in sich, und die Anforderungen der Situation erscheinen weniger beunruhigend. Auf diese Art und Weise steigt die Erwartung, auch die nächsten Anforderungen erfolgreich anzugehen.