Resilienz stärkenResilienzfaktor Selbstwirksamkeitserwartung: Herausforderungen selbst bewältigen

Resiliente Menschen meinen, Situationen und Aufgaben selbst meistern zu können und nehmen potenzielle Stressauslöser als Herausforderung an. Analysieren Sie mit unseren Übungen Ihre Erfolgserlebnisse und lernen Sie Ihre Stärken besser kennen, damit Sie neue Herausforderungen angehen.

Mit dem Schutzfaktor Selbstwirksamkeit ist die subjektive Erwartung gemeint, Herausforderungen aus eigener Kraft zu meistern. Resiliente Menschen vertrauen dabei auf ihre Kompetenzen und darauf, einzelne Situationen und Handlungen zu bewältigen. Sie nehmen potenzielle Stressauslöser eher als Herausforderung an. Damit sind sie offener für Veränderungen und haben bei Rückschlägen und Hindernissen mehr Durchhaltevermögen.

Positive Lernerfahrungen steigern die Selbstwirksamkeitserwartung

Eine hohe Selbstwirksamkeitserwartung entsteht, wenn Menschen ihre Erfolge eigenen Fähigkeiten zuschreiben, wenn andere einem in diesem Zusammenhang vertrauen oder wenn andere bestimmte Fähigkeiten durch positives Feedback anerkennen. Wer im Laufe seines Lebens mit diesen Erfahrungen positive Gefühle verbunden hat, steigert zusätzlich seine Selbstwirksamkeitserwartung. Die Selbstwirksamkeitserwartung verändert sich durch Lernerfahrungen. Führungskräfte können diesen Schutzfaktor bei ihren Mitarbeitern ganz einfach stärken, indem sie sie loben und ihnen ihr Vertrauen in ihre Fähigkeiten zeigen.

Wenn eine Situation Hilflosigkeit oder Stress hervorruft, wächst durch eine Rückschau auf bisherige Erfolge, Fähigkeiten und Leistungen das Vertrauen in sich, und die Anforderungen der Situation erscheinen weniger beunruhigend. Auf diese Art und Weise steigt die Erwartung, diese Anforderungen erfolgreich anzugehen.

Menschen, die wissen, dass sie ein gewünschtes Ergebnis durch ein bestimmtes Verhalten oder eine bestimmte Handlung erreichen können, verhalten sich und handeln dann auch so. Zum Beispiel sorgen resiliente Menschen besser für sich, indem sie beruflichen Stress mit Sport bewältigen, weil sie damit auch ihr gewünschtes Ergebnis „Stressabbau“ erwarten. Zusätzlich verbinden sie positive Emotionen mit dieser Art der Stressbewältigung, so dass sie ihr Sportprogramm auch bei Motivationstiefs durchhalten können.

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