Objectives and Key Results (OKR)So arbeiten Sie mit Objectives and Key Results (OKR)

Mit der OKR-Methode können Sie die Teamarbeit auf die wirklich wichtigen Ziele ausrichten und jederzeit einfach erkennen, wie gut Sie die Ziele erreichen. Voraussetzung ist, dass die Teams selbstverantwortlich und agil arbeiten können. Erfahren Sie, wie die OKR-Methode funktioniert und wie Sie diese einführen können.

Was bedeutet OKR

Viele Unternehmen stellen fest, dass Zielvereinbarungen zwischen einer Führungskraft und ihren Mitarbeitern wenig dazu beitragen, dass das Unternehmen insgesamt seine Ziele erreicht. Wenn sich Rahmenbedingungen rasch ändern oder wenn Entwicklungen kaum prognostizierbar sind, dann ist das Instrument der persönlichen Zielvereinbarung zu unflexibel und manchmal auch irreführend.

Gleichwohl sollen alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dafür sorgen, dass das Unternehmen seine Ziele erreicht. Dazu braucht es ein einfaches und flexibles Instrument, das allen zeigt:

  • Das sind die Ziele, die wir im Unternehmen erreichen wollen.
  • Soweit sind wir vorangekommen mit der Zielerreichung.

Was die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dann im Einzelnen tun sollen, bleibt ihnen überlassen. Sie sollten das am besten wissen.

Unternehmen haben dafür unterschiedliche Instrumente entwickelt, die das leisten sollen. Bekannt sind vor allem die Balanced Scorecard und die Key Performance Indicators. Ein weiteres Instrument, Objectives and Key Results (OKR), wurde schon vor vielen Jahrzehnten entwickelt; richtig bekannt wurde es, als Google vor 20 Jahren kundtat, dass es mit OKR arbeite.

Wofür wird OKR angewendet?

Jedes Unternehmen will erfolgreich sein. Dafür entwickelt es eine Vision und setzt sich ambitionierte Ziele, die es erreichen will. Und dann soll jeder einzelne dazu beitragen, dass diese Ziele erreicht werden. Die Methode OKR kann dazu beitragen, indem sie Folgendes leistet:

  • Die langfristigen Visionen, die Ziele und Strategien des Unternehmens werden mit den kurzfristigen Zielen und Aktivitäten in den einzelnen Teams verknüpft.
  • Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wissen, was für das Unternehmen wichtig ist und wofür sie selbst etwas tun können und sollen.
  • Sie wissen, woran sie die nächsten drei Monate arbeiten sollen.
  • Sie erkennen, welchen Erfolg ihre Arbeit und ihre Aktivitäten bringen.
  • Die Abstimmung innerhalb der Teams und zwischen den Teams erfolgt nicht darüber, was zu tun ist, sondern was erreicht werden soll.
  • Jedes Team kann sich selbstständig steuern und festlegen, durch welche OKR es am besten zu den Unternehmenszielen beitragen kann.

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