ScrumSo funktioniert Scrum

Projekte laufen mit Scrum anders ab. Scrum basiert auf wenigen Regeln und Prinzipien. Wichtig ist, dass die Projektbeteiligten ihre Rollen und Aufgaben wahrnehmen und dass der Scrum-Prozess transparent und mit viel Kommunikation abläuft. In einem Scrum-Projekt werden spezielle Werkzeuge eingesetzt, die im Folgenden erläutert werden.

Scrum ist eine Form des agilen Projektmanagements

Scrum ist eine besondere Philosophie und Vorgehensweise im Projektmanagement. Es wurde entwickelt, weil die Methoden und Werkzeuge im klassischen Projektmanagement nicht immer den gewünschten Erfolg zeigen; Termine werden nicht eingehalten, Budgets überzogen und Ergebnisse entsprechen nicht den gewünschten Anforderungen. Um flexibler, schneller und pragmatisch im Projekt arbeiten zu können, soll das Projektteam agil sein. 

Der Kerngedanke von Scrum und agilem Projektmanagement ist: „Wenn alle ausgefeilten Methoden, Werkzeuge und Vorgehensweisen im klassischen Projektmanagement nicht zu den erwünschten Erfolgen führen, dann lasst das doch einfach sein. Vertraut darauf, dass ein erfahrenes Projektteam es schon irgendwie schaukeln wird, wenn es die Freiheiten dazu hat.“ Wichtig ist nur, dass die Projektbeteiligten sich regelmäßig treffen und besprechen. Die Protagonisten des agilen Projektmanagements nennen diese Art der Abstimmung „Scrum“ – zu Deutsch „Gedränge“; ein Begriff aus dem Rugby, wo Scrum einen dichten Haufen von Spielern meint, die um das Spielgerät rangeln.

Schon vor über dreißig Jahren wurden erste Erfahrungen mit dieser Form des Projektmanagements gemacht. Es ging zunächst darum, Produkte schneller und kundenorientierter zu entwickeln. Dabei sollte helfen: weniger Bürokratie und Planung und stattdessen engere Zusammenarbeit und häufigere Abstimmungen zwischen den Mitarbeitern im Produktentwicklungsteam und im Projektteam. Die Projektmitarbeiter und die Produktentwickler sollen außerdem direkt mit den Kunden, den Anwendern und den Auftraggebern des Projekts sprechen.

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