PersonalbeschaffungStellenausschreibung bekanntmachen

Interne Ausschreibung, externe Personalberatung, Bundesagentur für Arbeit oder Internet – es gibt viele Möglichkeiten, eine Stellenausschreibung bekanntzumachen. Alle haben Vorteile und Nachteile. Etwa in Bezug auf die Qualität der Bewerbungen, den Zeitaufwand oder die Kosten für die Stellenausschreibung und den Auswahlprozess.

Mit der Stellenausschreibung passende Kandidaten finden

Wer eine Stelle anzubieten hat, könnte meinen, dass er eine Fülle von Bewerbungen erhält und sich so den idealen Kandidaten nur herauspicken muss. Was für Ingenieure und qualifizierte Fachkräfte schon seit geraumer Zeit nicht mehr gilt, trifft auch auf fast alle anderen Stellen immer häufiger zu. Es ist sehr schwierig, die passende Bewerberin oder den passenden Bewerber zu finden, der

  • den Anforderungen und Erwartungen am besten entspricht,
  • bezahlbar ist,
  • die passende Einstellung, Leistungsbereitschaft und Motivation mitbringt,
  • nicht nur Versprechungen macht, sondern diese auch einhalten kann,
  • sich mit dem Unternehmen identifizieren kann und nicht nach kurzer Zeit wieder das Weite sucht.

Wesentliche Voraussetzung ist, die Stellenausschreibung dort bekanntzumachen, wo sich solche Bewerberinnen und Bewerber finden lassen. Dafür gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten. Alle haben jeweils Vorteile und Nachteile – etwa in Bezug auf die Qualität der Bewerbungen, den Zeitaufwand oder die Kosten für die Stellenausschreibung und den Auswahlprozess.

Etwa drei Viertel aller Stellen werden gar nicht allgemein ausgeschrieben, sondern über die interne Suche im Unternehmen, über Kontakte und Empfehlungen oder über Berater und Personaldienstleistungen gefunden. Für viele Unternehmen ist die interne Suche nach Bewerberinnen und Bewerbern die erste Wahl. Denn diese Kandidaten kennen sich mit dem Unternehmen, mit der Branche und mit den Besonderheiten und Gepflogenheiten gut aus.

Dem entsprechend sollten Sie folgende Möglichkeiten in Betracht ziehen und prüfen, wo Sie Ihre Stellenausschreibung am besten platzieren. Dabei können diese Möglichkeiten auch leicht kombiniert werden.

Interne Ausschreibung

Interne Kandidaten sind meist schon sehr gut bekannt, ihre Kompetenzen und ihre Leistungsbereitschaft haben sie im Unternehmen bereits gezeigt. Die Kosten der Rekrutierung sind auf diesem Weg sehr gering. Gegebenenfalls kann die Versetzung auf eine neue Stelle auch eine hilfreiche Personalentwicklungsmaßnahme sein.

Allerdings versuchen manche Abteilungen auf diesem Weg auch, einzelne Kollegen loszuwerden. Es fällt zudem schwer, internen Bewerbern zu sagen, dass man sie eigentlich nicht haben möchte – wenn das der Fall ist. Manchmal möchte eine Abteilung gerade eine externe Person, um neue Ideen zu bekommen.

Deshalb ist es in diesem Fall hilfreich, dass vorab geklärt wird, ob eine Stelle intern ausgeschrieben werden muss oder soll. Geeignete Kandidaten können vorab ausgewählt und direkt angesprochen werden. Mögliche Kandidaten können auch Werkstudenten, Praktikanten, freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oder geringfügig Beschäftigte sein. In jedem Fall sollte auch bei der internen Suche sorgfältig ausgewählt werden und ein fairer Umgang mit allen Beteiligten und Betroffenen gepflegt werden.

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