BeteiligungscontrollingUnternehmensbeteiligungen überwachen, bewerten und steuern

Wenn Ihr Unternehmen an mehreren anderen Unternehmen beteiligt ist, brauchen Sie ein Beteiligungscontrolling. Es liefert Informationen dazu, welche Erfolge diese Beteiligungen für Ihr Unternehmen bringen und welche Potenziale damit verbunden sind.

Beteiligungscontrolling ist Erfolgskontrolle

Ein Unternehmen kann sich an einem anderen, rechtlich selbstständigen Unternehmen beteiligen. Das bedeutet, es erwirbt Anteile am Eigenkapital und ist dann alleiniger Eigentümer dieses Unternehmens oder ein Eigentümer gemeinsam mit anderen. Wenn es Eigentümer ist, will es vom Erfolg des Unternehmens profitieren, an dem es beteiligt ist. Deshalb wird es regelmäßig überprüfen, ob und wie erfolgreich die Beteiligung ist. Das ist Aufgabe des Beteiligungscontrollings.

Verhältnis Mutterunternehmen und Tochterunternehmen

Das Unternehmen, das Anteile am Eigenkapital erwirbt oder hält, wird auch als Muttergesellschaft oder Mutterunternehmen bezeichnet. Das Unternehmen, das dadurch ein anderes Unternehmen als Eigentümer hat, wird dann als Tochtergesellschaft oder Tochterunternehmen bezeichnet. Die Begriffe „Muttergesellschaft“ und „Tochtergesellschaft“ sind im Rahmen einer EU-Richtlinie (90/435/EWG) definiert.

Demnach ist ein Unternehmen, das sich teilweise im Eigentum eines anderen Unternehmens befindet, erst dann Tochtergesellschaft, wenn mindestens 10 Prozent des Stamm- oder Grundkapitals diesem anderen Unternehmen gehören. Ansonsten spricht man auch von einer Minderheitsbeteiligung. Im Folgenden soll zur besseren Verständlichkeit immer von Mutterunternehmen und Tochterunternehmen die Rede sein – unabhängig von der Höhe der Beteiligung.

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