Krankenstand mit Fehlzeitenmanagement senkenWie Sie die Ursachen von Fehlzeiten und hohem Krankenstand analysieren

Fehlzeiten und hoher Krankenstand im Unternehmen haben oft betriebsbedingte Ursachen. Was kann am Arbeitsplatz Krankheiten verursachen? Welche Belastungsfaktoren lassen sich unterscheiden? Und wie können Belastungen und Gefährdungen im Unternehmen erkannt und analysiert werden? Erfahren Sie, welche Ursachen für Fehlzeiten und Krankheit möglich sind und mit welchen Methoden Sie diese in Ihrem Unternehmen aufspüren.

Vielfältige Ursachen für Fehlzeiten und Krankenstand

Viele Fehlzeiten und ein hoher Krankenstand belasten ein Unternehmen und seine Beschäftigten sehr. Deshalb müssen Gründe und Ursachen ermittelt werden, wenn Fehlzeiten überdurchschnittlich hoch, viele Ausfälle zu verzeichnen und Mitarbeitende häufig oder lange krank sind.

Die Ursachen und Einflussfaktoren für die Abwesenheit von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind vielseitig und in unterschiedlichen Bereichen zu finden. Dabei variieren die Fehlzeiten je nach Größe des Unternehmens, der Beschäftigungsstruktur und der Branche.

Deshalb braucht es spezielle Methoden, um mögliche Ursachen und Einflussfaktoren zu ermitteln.

Rechtlicher Rahmen der Ursachenanalyse bei hohen Fehlzeiten

Fehlzeiten und Krankheit resultieren meist aus besonderen Belastungen und Beanspruchungen am Arbeitsplatz und ihren Folgen. Deshalb ist es zunächst Aufgabe, mögliche Belastungsfaktoren im Unternehmen zu ermitteln. Dies fordert auch der Arbeitsschutz, der dafür das Instrument der Gefährdungsbeurteilung vorschreibt.

Wichtige Regelungen laut Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) dazu sind:

  • § 4 ArbSchG, Allgemeine Grundsätze: (1) Die Arbeit ist so zu gestalten, dass eine Gefährdung für das Leben sowie die physische und die psychische Gesundheit möglichst vermieden und die verbleibende Gefährdung möglichst gering gehalten wird.
  • § 5 ArbSchG, Beurteilung der Arbeitsbedingungen: (1) Der Arbeitgeber hat durch eine Beurteilung der für die Beschäftigten mit ihrer Arbeit verbundenen Gefährdung zu ermitteln, welche Maßnahmen des Arbeitsschutzes erforderlich sind.

Dazu im Management-Handbuch

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