Meetings und Besprechungen verbessernVielredner bremsen, Schweiger aktivieren

Menschen können mit ihrer Persönlichkeit ein Meeting maßgeblich prägen – positiv und negativ. Schwierig ist vor allem, wenn einzelne sehr viel und lange reden oder andere gar nichts sagen. In diesem Abschnitt finden Sie einige Tipps, wie Sie damit richtig umgehen.

Wie sich Teilnehmer in Besprechungen aktiv einbringen

In jedem Meeting gibt es Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die zu viel oder zu wenig reden. Beides trägt selten etwas dazu bei, dass die Ziele der Besprechung verfolgt und gute Ergebnisse erreicht werden. Zudem ist dadurch ein straffer Ablauf oft nicht möglich. Gerade Vielredner verschwenden wertvolle Besprechungszeit durch ihre ausführlichen und oft nur selbstdarstellerischen Wortbeiträge.

Andere Teilnehmer behalten gute Vorschläge, Ideen oder fachliche Kritik lieber für sich. Es widerspricht ihrem Selbstverständnis, sich in Diskussionen ungefragt und aktiv einzubringen – oder sie haben keine Lust dazu. Das führt dann dazu, dass am Ende nicht das beste Ergebnis zustande kommt.

Moderatoren müssen Gesprächsbeiträge steuern

Wer etwas zu sagen hat, muss auch die Möglichkeit dazu haben. Und was keinen weiteren Beitrag zu den Zielen einer Besprechung, nämlich zu den Sachzielen und der Zufriedenheit der Teilnehmer, leistet, braucht nicht ausgesprochen zu werden. Die Aufgabe des Moderators und Leiters der Besprechung ist also:

  • Sie müssen Vielredner bremsen und
  • Schweiger aktivieren.

In den meisten Fällen ist in der Runde bekannt oder schnell klar, wer viel und wer wenig redet.

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