Nutzwertanalyse Vorgehensweise bei der Nutzwertanalyse

Mit der Nutzwertanalyse werden mehrere Handlungsoptionen verglichen und bewertet, welchen Nutzen sie zur Zielerreichung beitragen. Das wird in einer Tabelle (Excel) zusammengestellt und berechnet. Hier erfahren Sie, wie Sie diese Tabelle Schritt für Schritt entwickeln und welche Schlussfolgerungen Sie aus dem Ergebnis ziehen können.

Ausgangspunkt für den Einsatz der Nutzwertanalyse ist eine komplexe und schwierige Entscheidungssituation. Meistens gibt es mehrere Handlungsoptionen oder Lösungsalternativen, die mit weitreichenden Folgen für das Unternehmen verbunden sein können. Jede Handlungsoption hat für das Entscheidungsgremium Vorteile und Nachteile. Maßgeblich für die Auswahl sind zudem viele unterschiedliche Ziele. Der Gewinn, der mit einer Handlungsoption erzielt werden kann, lässt sich nicht berechnen und voraussehen. Deshalb gehen Sie schrittweise vor und führen eine Nutzwertanalyse durch.

1. Entscheidungssituation erläutern

Im ersten Schritt erläutern Sie, welche Entscheidung getroffen werden soll. Sie halten fest: Worüber soll eine Entscheidung herbeigeführt werden? Wie lautet die Entscheidungsfrage? Zudem klären Sie, wer zum Entscheidungsgremium gehört und bei der Entscheidungsfindung mitwirkt. Das ist deshalb wichtig, weil diese Personen unterschiedliche Präferenzen und Interessen haben können, die in die Vergabe der Nutzwerte einfließen können.

Für diese Entscheidungssituation gibt es mindestens zwei, aber nicht zu viele Handlungsoptionen, Alternativen oder Lösungsmöglichkeiten. Diese müssen Sie entwickeln und beschreiben, so dass deren Wirkung für das Unternehmen sichtbar werden kann. Insbesondere muss sichtbar werden, welche Beiträge diese Handlungsoptionen zu den Zielen leisten können, die für Ihre Entscheidung maßgeblich sind.

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