KündigungWann Sie krankheitsbedingt kündigen können

Krankheitsbedingt kündigen können Unternehmen nur unter bestimmten Bedingungen. Ist ein Mitarbeiter über längere Zeit oder häufig krank, wird das zur Belastung für Unternehmen. Doch wer sich an die folgenden Vorgaben hält, der kann die Kündigung aussprechen und durchsetzen.

Unsicherheit und Mehrarbeit durch häufige Ausfälle bei Krankheit

Wenn eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter monatelang ausfällt oder sehr oft kurzzeitig krankheitsbedingt fehlt, kann dies für das Unternehmen und für Kolleginnen und Kollegen zur Belastung werden: Betriebliche Abläufe müssen angepasst, die Arbeiten müssen im Team verteilt werden und möglicherweise muss eine Vertretungskraft eingestellt werden.

Noch dazu kommt die Unsicherheit, wie sich die Fehlzeiten in Zukunft entwickeln und ob der oder die Mitarbeiterin künftig überhaupt wieder in der Lage sein wird, den Anforderungen an seinen Arbeitsplatz gerecht zu werden. Manch ein Arbeitgeber zieht dann eine Kündigung in Erwägung.

Mögliche Konstellationen für eine krankheitsbedingte Kündigung

Eine Kündigung wegen Krankheit kommt in Betracht bei:

  • einer Langzeiterkrankung
  • häufigen Kurzerkrankungen
  • dauerhafter Arbeitsunfähigkeit
  • krankheitsbedingter Leistungsminderung

Das bedeutet: Eine einzelne kurzzeitige und ordnungsgemäß attestierte Erkrankung ist kein Kündigungsgrund.