Krankenstand mit Fehlzeitenmanagement senkenWarum Sie die Fehlzeiten Ihrer Mitarbeiter im Blick haben sollten

Steigen die Fehlzeiten Ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an, kann das auf Probleme im Team oder im Unternehmen hinweisen. Wenn Beschäftigte häufig und lange fehlen, sind die Auswirkungen gravierend. Erfahren Sie, warum Sie Strategien zur Fehlzeitenreduktion brauchen und was Sie beachten sollten, wenn Sie den Krankenstand in Ihrer Belegschaft senken wollen.

Krankenstand und Fehlzeiten sind ein Warnsignal

Wenn Sie ein Unternehmen, eine Abteilung oder ein Team leiten und Sie bemerken einen Anstieg der Fehlzeiten, dann sollten Sie das als Warnsignal wahrnehmen, denn die Krankenstände der Belegschaft können als Indikator für die Arbeitszufriedenheit oder als Hinweis für Probleme dienen. Deshalb sollten Sie die Fehlzeiten stets auf dem Radar haben.

In kleineren Unternehmen lässt sich aufgrund der überschaubaren Anzahl an Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern meist relativ einfach feststellen, wenn es in der Belegschaft Probleme gibt oder die Mitarbeiterzufriedenheit abnimmt. Anders in größeren Firmen mit vielen Beschäftigten. In diesen Unternehmen ist es umso wichtiger, die Fehlzeiten im Auge zu behalten und bei einer Zunahme genau zu analysieren, in welchen Bereichen, also beispielsweise Abteilungen oder Filialen, es zu einem Anstieg der Abwesenheiten gekommen ist und was die Gründe dafür sind.

Folgen und Auswirkungen von Fehlzeiten

Wenn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für eine (längere) Zeit ausfallen, ist es wichtig, sich die möglichen Folgen und Auswirkungen bewusst zu machen:

  • Der Arbeitgeber muss zusätzliches (Leih-) Personal einstellen mit allen daraus resultierenden Erfordernissen: Einarbeitungszeit, Mehrkosten, zusätzlicher Organisations- und Verwaltungsaufwand.
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen Überstunden machen, um den Ausfall zu kompensieren. Leistungsdruck und Unzufriedenheit nehmen zu, was einen negativen Einfluss auf das Betriebsklima hat.
  • Es kann zu Terminverzögerungen oder Lieferschwierigkeiten kommen, weil die Leistung nicht rechtzeitig erbracht werden kann. Dadurch werden die Kunden- oder Auftraggeberzufriedenheit sowie die Unternehmensreputation beeinträchtigt.

Für den Arbeitgeber bedeutet der Ausfall eines Beschäftigten stets auch eine Lohnfortzahlung ohne Gegenleistung.