Strategisch denkenWas strategisches Denken bedeutet

Strategien entwickeln, Pläne schmieden und Ziele umsetzen – das ist das Kerngeschäft des Managements in großen Unternehmen sowie der Geschäftsleitung in kleinen und mittelständischen Unternehmen. Eine Voraussetzung dafür: Das strategische Denken.

Die Strategieplanung ist in großen Unternehmen so wichtig, dass oft ganze Stabsabteilungen beschäftigt und Beratungsunternehmen rekrutiert werden. Sie sollen dem Top-Management bei der Strategieplanung helfen.

Praxis-Beispiele: Best und worst practice

Apple

Apples Steve Jobs galt als großer Stratege – insbesondere im Bereich Marketing. Denn mit dem iPod, iPhone und iPad hat er den ehemals kränkelnden Computerbauer zu ungeahnten Erfolgen geführt. Computer gehören zwar immer noch zum Geschäft, doch das meiste Geld verdient Apple mit Smartphones und Tablets und mit den passenden Apps und Inhalten. Jobs hat eine eigene Apple-Welt geschaffen, aus der die Kunden nicht mehr so leicht aussteigen. In der Strategieentwicklung heißt das: er hat ein ganzes Öko-System entwickelt.

Deutsche Telekom

Die Deutsche Telekom müht sich seit vielen Jahren, den Analysten und Aktionären eine Strategie zu verkaufen, die überzeugend und ambitioniert ist und die Fantasie der Anleger beflügelt. Vielen Vorständen ist das kaum gelungen. Der Aktienkurs dümpelt auf niedrigem Niveau. Mangelt es dem Vorstand (inklusive aller Berater) am „strategischen Denken“ – oder bietet die Branche auch dem besten Strategen einfach nicht mehr Möglichkeiten?

BMW und Daimler

Echte Strategie-Flops landeten BMW und Daimler mit ihren Engagements vor einigen Jahren bei Rover und Chrysler. Dabei beherzigten die Strategen dort doch nur das, was viele Experten über Jahre hinweg rieten: Diversifikation. Doch die Erfolge blieben aus, Milliarden wurden verbrannt und bald hieß es wieder: Rückbesinnung auf die eigene Marke.