Mitarbeitergespräche führenWie Sie ein Mitarbeitergespräch vorbereiten und durchführen

Als Führungskraft mit Personalverantwortung führen Sie regelmäßig Mitarbeitergespräche über Ziele, Aufgaben, Arbeitsergebnisse, die Zusammenarbeit und berufliche Entwicklungsmöglichkeiten Ihrer Beschäftigten. Dabei verlangt jede Gesprächssituation einen eigenen Gesprächstyp. Oft müssen Sie Ihre Gesprächspartner überzeugen. Damit das gelingt, können Sie sich mit den hier vorgestellten Vorlagen vorbereiten.

Mitarbeitergespräche werden formell und informell geführt

Für eine erfolgreiche Zusammenarbeit ist es nötig, dass Sie als Führungskraft mit Personalverantwortung mit Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern über die Ziele, Inhalte und Formen Ihrer gemeinsamen Arbeit sprechen. Dies geschieht tagtäglich im Rahmen vieler Arbeitsbesprechungen – mal formell, mal informell. Darüber hinaus ist es notwendig, dass Sie sich regelmäßig über Zielsetzungen, Aufgaben, Ergebnisse und Leistung, die Zusammenarbeit und berufliche Entwicklungsmöglichkeiten der Beschäftigten verständigen. Damit machen Sie deutlich, was Sie erwarten und wie Sie die bisherige Arbeit bewerten.

Welche Ziele ein Mitarbeitergespräch verfolgt

Ziel der Mitarbeitergespräche ist, das Fähigkeits-, Leistungs- und Persönlichkeitspotenzial im Interesse der Beschäftigten und im Interesse des Unternehmens zur Geltung zu bringen. Besonders relevant sind solche Gespräche, in denen Sie

  • eine Aufgabe delegieren,
  • sich wichtige Informationen von Ihrer Mitarbeiterin oder Ihrem Mitarbeiter einholen,
  • eine wichtige Mitteilung machen,
  • zwischen mehreren Mitarbeitern in einer Konfliktsituation schlichten müssen,
  • mit Mitarbeiterin oder Mitarbeiter über ihre Leistungen sprechen,
  • Ziele besprechen, vorgeben oder vereinbaren.

In allen diesen Gesprächen müssen Sie überzeugen! Das bedeutet, Sie wollen Menschen bewegen oder ändern in Bezug auf deren Einstellungen, Kenntnisse, Gefühle oder Handlungen. Das wichtigste Prinzip für eine erfolgreiche Gesprächsführung ist deshalb, dass Sie sich in Ihren Gesprächspartner hinein versetzen. In der Fachsprache heißt dies: Alterozentriertheit.

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