Working Capital ManagementWie Sie mit Working Capital Management Ihr Kapital effizient einsetzen

Mit Working Capital Management soll die Liquidität des Unternehmens verbessert und der Kapitalbedarf verringert werden. Das führt zu mehr Rentabilität und Unternehmenswert. Gleichzeitig wird das Augenmerk auf wichtige Prozesse gelenkt, die mit Working Capital Management schneller und wirtschaftlicher werden.

Ineffizienz im Umlaufvermögen sichtbar machen

Mit Geld sollte man sparsam und effizient umgehen. Es muss aber auch investiert werden, damit ein Unternehmen überhaupt funktioniert. Während viele Methoden dabei helfen sollen, Investitionen in Maschinen, Anlagen und Beteiligungen zu bewerten und den Einsatz damit zu optimieren, gehen Unternehmen mit ihrem Umlaufvermögen oft recht nachlässig um.

Im Rahmen des Working Capital Managements schaut man sich das Umlaufvermögen und das dort gebundene Kapital genauer an. Dahinter stehen meist Prozesse, die dazu führen, dass mehr „arbeitendes Kapital“ gebunden ist, als eigentlich notwendig wäre. Im Fokus sind vor allem:

  • Lagerbestände
  • Forderungen
  • Verbindlichkeiten

In diesen Bilanzpositionen und den damit verknüpften Bereichen sollen ineffiziente Abläufe und Handlungsweisen identifiziert und vermieden werden. Der Umgang mit dem Umlaufvermögen soll verbessert werden, die Kapitalbindung durch hohe Lagerbestände, unbezahlte Kundenrechnungen oder Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten soll minimiert werden. Das Working Capital Management will dafür die notwendigen Methoden und Werkzeuge an die Hand geben.

Was ist Working Capital Management?

Mit dem Working Capital Management werden zum einen einige Positionen in der Unternehmensbilanz genauer betrachtet und hinterfragt, und zum anderen werden Prozesse im Unternehmen analysiert und geprüft, warum besonders viel Kapital gebunden wird. Das passiert vor allem im Wertschöpfungsprozess des Unternehmens. Er ist der eigentliche Kernprozess, mit dem die Produkte hergestellt werden. Dazu werden Materialien und Teile von Lieferanten gekauft, bearbeitet und montiert – und schließlich als Produkte an Kunden verkauft. Die in diesem Prozess wichtigen Ereignisse im Sinne des Working Capital Managements sind in der folgenden Abbildung 1 dargestellt.

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