Controlling mit ExcelWorking Capital Management, Cashflow-Cycle und Lohmann-Ruchti-Effekt

Kapitalkosten lassen sich dadurch sparen, dass Untenrehmen ihr Working Capital Management optimieren, das gebundene Kapital minimieren, den Cashflow Cycle reduzieren und die Möglichkeiten der Innenfinanzierung ausschöpfen. Der Cashflow eines Unternehmens wird genau analysiert und optimiert.

Kapitalkosten senken

Die Kapitalkosten spielen in den Unternehmen eine besonders wichtige Rolle. Sie sind unter anderem der Preis für eine ausreichende Liquidität und Zahlungsfähigkeit. Je höher das gebundene Kapital ist, desto mehr spielen die Kapitalkosten eine Rolle. Deshalb ist es Ziel eines Unternehmens, die Kapitalbindung zu reduzieren. Der Fachbegriff dafür: Working Capital Management.

Was der Cashflow Cycle beschreibt

Es gibt viele Möglichkeiten, den Anteil des gebundenen Kapitals zu reduzieren beziehungsweise den Cashflow ins Unternehmen und aus ihm heraus zu optimieren. Voraussetzung ist, dass das Unternehmen weiß, wo das Kapital gebunden ist und wie „träge“ es durch das Unternehmen fließt. Deshalb werden die für die Kapitalbindung maßgeblichen Prozesse und die Dauer der Kapitalbindung analysiert. Diese Analyse macht sichtbar, wie lange einzelne Kapitalposten im Unternehmen gebunden sind. Das ist der Cashflow Cycle. Die Einflussfaktoren auf den Cashflow Cycle sind insbesondere:

  • Lagerdauer
  • Zahlungsausstand der Kunden
  • Zahlungsausstand bei Lieferanten