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Strategiekommunikation

Methoden und Werkzeuge für die Strategiekommunikation

Es gibt eine Fülle von Methoden und Werkzeugen für die Strategiekommunikation. Der Kreativität zum Einsatz sind dabei keine Grenzen gesetzt. Wichtig ist: die Instrumente sollten aufeinander abgestimmt sein, sie sollten zur allgemeinen internen Kommunikation und zur Organisationskultur passen und die Wirksamkeit muss regelmäßig überprüft werden.

Alle Bereiche eines Unternehmens sollten sich darüber verständigen, welche Kennzahlen und Indikatoren von allen genutzt werden, um den Erfolg des Unternehmens zu messen und zu beschreiben. So schaffen sie eine einheitliche Basis für Bewertungen und Planungen. Diese sind die Kernelemente der Strategiekommunikation. Sie werden transportiert über spezifische Kommunikationsinstrumente, von denen einige wichtige in der folgenden Mindmap aufgeführt sind:

Methoden und Werkzeuge für die Strategiekommunikation

Als besonders wirksam haben sich Workshops erwiesen, in denen die Geschäftsführung und der Vorstand mit dem mittleren Management die Strategie besprechen. Die Vorgaben werden auf die einzelnen Funktionsbereiche und die Abteilungen heruntergebrochen. So wird für die Abteilungsleiter und Teamleiter sichtbar, wie sie die Unternehmensstrategie und Ziele in ihrem Bereich umsetzen können.

Ein Ergebnis dieser Workshops sollten spezifische Informationsmaterialien und Arbeitsvorlagen für mittlere Manager und für die Mitarbeiter sein. Zum Beispiel:

  • allgemeine und abteilungsspezifische Präsentationsunterlagen, die sichtbar machen, was die Strategie ist und wie sie im jeweiligen Arbeitsbereich umgesetzt werden kann;
  • einfache Übersichten und Broschüren für die Mitarbeiter, in denen die wichtigen Aspekte zusammengefasst sind;
  • Schulungsunterlagen für die Mitarbeiter und vor allem für neu eingestellte Mitarbeiter;
  • Handbücher, Leitfäden und Guidelines für Mitarbeitergespräche und Zielvereinbarungsgespräche;
  • Texte für die interne und externe Medien- beziehungsweise Pressearbeit (Mitarbeiterzeitung, Kundenzeitung).

Das mittlere Management sollte diese Kommunikationsinstrumente nutzen, um daraus eigene Checklisten und Vorlagen für die Gespräche mit den Mitarbeitern zu entwickeln. Diese werden bei Teamsitzungen eingesetzt oder bei bilateralen Mitarbeitergesprächen und Zielvereinbarungen. In den Gesprächen sollte für jeden Mitarbeiter herausgearbeitet werden: Wie kann er zum Erfolg des Unternehmens beitragen?

Welche Methoden und Werkzeuge zur Strategiekommunikation nutzen Sie bereits? Welche der genannten Instrumente könnten in Ihrem Unternehmen zum Einsatz kommen? Erarbeiten Sie für Ihren Anwendungsbereich geeignete Instrumente und entwickeln Sie einen Kommunikationsplan.




Weitere Informationen finden Sie auch in diesen Lösungshilfen:

Zielvereinbarungen: Absprachen machen und Orientierung bieten für den Mitarbeiter

Mitarbeitergespräche: Planung, Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung

Strategische Landkarten als Basis für die regelmäßige Kommunikation

Ein sehr hilfreiches Instrument, um aus übergeordneten Unternehmensstrategien und Zielen bereichs- oder abteilungsspezifische Ziele zu entwickeln, ist die Balanced Scorecard. Sie leitet aus Strategien und Zielen konkrete Kennzahlen ab, die aufzeigen, wie Strategien im Unternehmen umgesetzt werden. Und es werden sehr konkrete Aktionen (Projekte, Maßnahmen) aus der Balanced Scorecard entwickelt, die dann bis auf Teamebene und bis zum einzelnen Mitarbeiter heruntergebrochen werden können.

Mehr dazu in der Lösungshilfe:

Balanced Scorecard: Mit den richtigen Kennzahlen Strategien umsetzen

Ein Element der Balanced Scorecard ist die sogenannte Strategy Map. Hier werden die strategischen Eckpfeiler eines Unternehmens einfach auf einer Seite in Form einer Landkarte oder einer Mindmap zusammengestellt. Sie hat den Vorteil für die Manager und ihre Mitarbeiter, dass sie leicht verständlich und immer präsent ist. So kann sich die Strategiekommunikation immer auf die Strategy Map beziehen; das Reden über die Strategie des Unternehmens wird damit viel einfacher.

Ein weiterer wichtiger Vorteil der Balanced Scorecard und der Strategy Map ist, dass die Wirksamkeit der Strategie und die Umsetzung der Vorgaben jederzeit überprüft werden können. Die damit verbundenen Kennzahlen und Indikatoren machen sichtbar, was erreicht wurde und wo es Defizite gibt. Der Ist-Stand und die Ergebnisse müssen mit den Plänen und Strategien abgeglichen werden. Bei Bedarf werden Pläne angepasst und Ressourcen und Budgets anders verteilt.

Stichwort

Robert S. Kaplan und David P. Norten haben im Rahmen ihrer Methode der Balanced Scorecard auch das Instrument der Strategy Maps entwickelt. Hier werden für die vier Ebenen der Balanced Scorecard konkrete strategische Ziele in einer Art Landkarte abgebildet. Die Mitarbeiter erkennen so, wie finanzielle Erfolgsgrößen (zum Beispiel Gewinn oder Umsatz) mit Leistungskennziffern für die Kundenzufriedenheit, die Qualität oder die Abläufe zusammenhängen und wie Prozessverbesserungen und Weiterbildung der Mitarbeiter dazu beitragen.

In einer guten Strategy Map sind alle Strategien und Ziele klar benannt, die so für jeden Mitarbeiter Orientierung sind, wie das folgende Beispiel zeigt.

Beispiel für eine Strategy Map

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