unbekannt: 6 Lösungen und Konzepte entwickeln - Problemlösungsmethoden - business-wissen.de
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Problemlösungsmethoden

Lösungen und Konzepte entwickeln

In der Phase der Konzeptentwicklung werden die möglichen Problemlösungen entwickelt und beschrieben. So vielfältig die Probleme und Lösungen sind, so vielfältig sind auch die Methoden und Werkzeuge für die Konzeptentwicklung. Deshalb erhalten Sie auf dieser allgemeinen Ebene nur einige Hinweise zur Vorgehensweise. Worauf kommt es an?

Der Konzeptentwurf ist ein iterativer Prozess, das heißt, ein mehrfaches Durchlaufen der Schritte:

  • Konzeptsynthese: Hier entwickeln Sie Ideen und Einfälle. Es geht um Lösungsmöglichkeiten, Funktionsprinzipien, Abläufe und Zusammenhänge. Dies basiert auf Kreativität und Intuition. Erfahrungen und erfolgreiche Beispiele können hilfreich sein, können aber auch Denkblockaden sein, die zu schnell (zu) einfache Lösungen nahelegen.
  • Konzeptanalyse: Hier werden die einzelnen Lösungselemente auf ihre Funktionsfähigkeit hin geprüft. Sie analysieren, ob die gewünschte Funktion erfüllt wird, die Lösung technisch machbar ist, welche Kosten damit verbunden sind und allgemein: Ob die formulierten Ziele damit erreicht werden.

Auf business-wissen.de finden Sie eine Vielzahl von Wissensbausteinen, Methoden und Werkzeugen zur Lösungs- und Konzeptentwicklung – für die Synthese und Analyse. Besonders wichtig sind:

Strukturiert arbeiten: Werkzeuge für den beruflichen Erfolg

Hier finden Sie Methoden und Werkzeuge für die Zielfindung, Fragetechniken, Mindmapping und für die Lösungsentwicklung, ohne in Denkfallen zu tappen.

Kreativität: Rahmenbedingungen und Methoden für erfolgreiche Ideenentwicklung

Brainstorming und Brainwriting sind nur zwei der vielen Kreativitätstechniken, die in diesem Wissensbaustein erläutert werden. Doch genauso wichtig ist es, den Prozess der Ideenfindung und Lösungsentwicklung zu kennen und zu wissen, wie wichtig das Umfeld dafür ist.

Produktplanung: Schritt für Schritt zum erfolgreichen Produkt

Checklisten und Arbeitsvorlagen für die Produktplanung finden Sie in diesem Wissensbaustein. Dabei wird auch aufgezeigt, wie neue Produkte und Lösungen in die Strategie eines Unternehmens eingebunden werden, wie der „strategische Fit“ hergestellt wird.

TRIZ: Methode für Erfindungen und die systematische Produktentwicklung

Erfinden ist in den meisten Fällen ein Prozess aus Versuch, Irrtum und zufälligem Erraten der richtigen Lösung. Der Wissenschaftler Genrich Saulowitsch Altschuller wollte sich damit nicht zufriedengeben. Aus unzähligen Analysen und Erfahrungen entwickelte er eine systematische Vorgehensweise zur Entwicklung innovativer Produkte.

Quality Function Deployment: Vom Kundenwunsch zur Produktspezifikation

Quality Function Deployment ist eine Methode, um Kundenwünsche und Kundenanforderungen in konkrete Leistungen eines Unternehmens bzw. Funktionen eines Produkts zu übersetzen. Ausgangspunkt sind die Vorstellungen des Kunden, was ihm wertvoll und wichtig erscheint.

Wertanalyse: Systematisch Verbesserungspotenziale erkennen und Kosten sparen

Die Wertanalyse hilft, Produkte zu entwickeln und zu verbessern. Genauso lassen sich dabei Abläufe im Unternehmen kritisch unter die Lupe nehmen und optimieren. Wichtig ist: Systematisch vorgehen, kreativ sein und auch mal „heilige Kühe“ schlachten.

Den richtigen Lösungsweg einschlagen

Für die Lösungsentwicklung lassen sich zwei Wege unterscheiden: Vom Groben zum Detail oder umgekehrt, vom Detail zum Groben. Der zweite Weg wird dann eingeschlagen, wenn Routineprobleme oder einfache technische Probleme mithilfe bekannter Bausteine gelöst werden sollen.

Wenn neue Lösungen entwickelt werden sollen, empfiehlt sich die Vorgehensweise: Vom Groben zum Detail. Ausgehend von einem Gesamtsystem, werden die einzelnen Elemente nach und nach entwickelt und spezifiziert. Der Lösungsentwickler geht hierarchisch vor, wie es die folgende Grafik darstellt.

Hierarchisches Vorgehen bei der Lösungsentwicklung

Zunächst wird das Gesamtsystem beschrieben. Beispielsweise: Was soll es leisten? Was ist seine Umwelt? Was sind allgemeine Merkmale? Dann werden die einzelnen Teilsysteme beschrieben, aus denen das Gesamtsystem sich zusammensetzt. Hier muss sichtbar werden, wie die einzelnen Teilsysteme zusammenwirken. Auf einer weiteren Ebene können die einzelnen Elemente und Funktionen der Teilsysteme erläutert werden. Auch hier kommt es auf darauf an, das Zusammenspiel sichtbar zu machen. Je nach Komplexität der Lösung können weitere Systemebenen definiert und beschrieben werden.

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