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Feedback

Warum Feedback so wichtig ist

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„Um uns zu vervollkommnen, brauchen wir entweder aufrichtige Freunde oder hartnäckige Feinde. Sie öffnen uns die Augen für unsere guten und schlechten Handlungen – die einen durch Erfahrungen, die anderen durch ihren Tadel.“ (Diogenes)

Oftmals mangelt es in unserem täglichen Zusammenarbeiten, dass wir uns zu wenig Rückmeldung oder Feedback geben. Wir nehmen an, wir wüssten, was der andere denkt, fühlt und wünscht. Feedback bietet die Möglichkeit, uns darüber auszutauschen.

Feedback macht auf konstruktive Weise aufmerksam auf unbewusste oder unangebrachte Verhaltensweisen. Es bietet Hilfe und Unterstützung, um neue Verhaltensweisen zu erlernen. Feedback ist somit eine hervorragende Möglichkeit miteinander zu lernen.

StichwortFeedback

Feedback bedeutet, einer Person mitzuteilen, wie ihr Verhalten von anderen wahrgenommen, verstanden und erlebt wird. Rückmeldungen finden im Kontakt mit anderen ständig statt, bewusst oder unbewusst. In Unternehmen meint Feedback, dass ein Vorgesetzter mit seinen Mitarbeitern ein offenes und konstruktives Gespräch führt. Mögliche Themen: Das Verhalten gegenüber der Firma, dem Vorgesetzten, den Kunden oder Kollegen. Im Falle von Fehlverhalten wird das Feedback-Gespräch auch als Kritikgespräch bezeichnet. Feedback-Gespräche finden auch zwischen Kollegen oder mit Geschäftspartnern statt und können sich zudem von Mitarbeitern an Vorgesetzte richten.

Umfang und Wirksamkeit des Feedback werden stark beeinflusst vom Maß des Vertrauens in der Gruppe und zwischen den jeweils betroffenen Personen. Auch die Organisationskultur in einem Unternehmen kann einen großen Einfluss darauf haben, ob sich Mitarbeiter und Vorgesetzte eine Rückmeldung geben und welche Wirkung das auf die einzelnen Personen hat.

Die Vorteile des Feedback sind:

  • Menschen lernen besonders gut, wenn sie die Ergebnisse ihrer Handlungen erfahren.
  • Die Folgen, Wirkungen und Konsequenzen ihres Verhaltens werden für die Beteiligten transparent.
  • Feedback stützt und fördert positive Verhaltensweisen.
  • Feedback korrigiert Verhaltensweisen, die dem Betreffenden und der Gruppe nicht weiterhelfen oder die der eigentlichen Intention nicht genügend angepasst oder konform sind.
  • Erst nach Erhalt dieser Information sind sie in der Lage, darüber nachzudenken, wie sie ihr Verhalten verändern können, damit auch das von ihnen beabsichtigte Ergebnis eintritt. Wichtig! Nur der Betreffende entscheidet über Verhaltensänderungen, niemals der Feedback-Geber.
  • Die positive Absicht der Person kann gewürdigt werden und die möglicherweise unbeabsichtigte Wirkung kann unabhängig davon analysiert werden, um Handlungsalternativen zu suchen, die die gewünschten Ergebnisse wahrscheinlich machen.
  • Somit klärt Feedback Beziehungen zwischen Personen und hilft, den anderen besser zu verstehen.
  • Wenn alle Gruppenmitglieder zunehmend bereit sind, sich gegenseitig solche Hilfen zu geben, so wachsen die Möglichkeiten des voneinander Lernens in erheblichem Maße.
  • Nur auf diesem Wege ist es möglich, die Fremdwahrnehmung mit der Selbstwahrnehmung systematisch zu vergleichen.

Sie können sich mithilfe dieser Lösungshilfe selbst auf das Feedback geben oder Feedback empfangen vorbereiten. Selbstverständlich benötigen sie dann einen Partner für die Umsetzung.

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