Excel-Diagramme – GrundlagenDer richtige Excel-Diagrammtyp für jede Fragestellung
- Was Sie bei Excel-Diagrammen beachten sollten
- Datenvisualisierung bedeutet Kommunikation
- Die 4-Schritte-Methode zur Diagrammauswahl
- Schritt 1: Den Kontext verstehen
- Schritt 2: Die Daten vorbereiten
- Schritt 3: Das Diagramm erstellen
- Schritt 4: Das visuelle Rauschen minimieren (Clean-up)
- Die 6 wichtigsten Botschaften in Diagrammen
- Praxisbeispiel: Die vier Schritte in Aktion
- Eine schnelle Entscheidungshilfe
- Fazit
Was Sie bei Excel-Diagrammen beachten sollten
Professionelle Datenvisualisierung beginnt nicht mit dem Diagramm. Sie beginnt mit der Botschaft.
Öffnen Sie einen beliebigen Bericht in einem Unternehmen. Oft finden Sie dort Diagramme, die zwar technisch korrekt erstellt wurden, deren Aussage jedoch unklar bleibt. Die Daten stimmen. Das Diagramm funktioniert. Und trotzdem versteht niemand auf Anhieb, was eigentlich gezeigt werden soll.
Der Grund ist die sogenannte kognitive Belastung: Wenn das Gehirn des Betrachters erst mühsam entschlüsseln muss, was die Achsen bedeuten oder welcher Balken zu welcher Legende gehört, geht die Botschaft verloren.
Viele Anwender wählen das Diagramm schlicht nach Gewohnheit aus: „Ich nehme einfach ein Kreisdiagramm.“ „Ich erstelle schnell ein Säulendiagramm.“ „Excel hat mir dieses Diagramm vorgeschlagen.“ Doch Excel kennt Ihre Botschaft nicht. Excel kennt lediglich die Rohdaten.
Die eigentliche Übersetzungsarbeit übernimmt der Mensch vor dem Bildschirm. Denn jedes Diagramm erzählt eine Geschichte. Und bevor Sie ein Diagramm erstellen, sollten Sie wissen, welche Geschichte Sie erzählen möchten.


