KündigungWann eine Verdachtskündigung zulässig ist und was zu beachten ist

  • Verdachtskündigung – was ist das?
  • Voraussetzungen für eine Verdachtskündigung
  • Beispiele: Wann eine Verdachtskündigung möglich ist
  • Objektive Tatsachen und dringender Verdacht
  • Was Arbeitgeber im Vorfeld einer Verdachtskündigung tun müssen
  • 2-Wochen-Frist beachten
  • Betriebsrat beteiligen
  • 2 Vorlagen im Praxisteil

Verdachtskündigung – was ist das?

Manchmal kommt es vor, dass einer Mitarbeiterin oder einem Mitarbeiter ein schweres Fehlverhalten vorgeworfen wird. Zum Beispiel eine gravierende Pflichtverletzung bei der Arbeit oder sogar eine Straftat am Arbeitsplatz.

Wenn die Beweise klar und eindeutig sind, ist dies in der Regel ein Grund für eine fristlose Kündigung. Wie aber ist die Rechtslage, wenn zwar ein Verdacht besteht, aber der Vorwurf noch nicht zu 100 Prozent bewiesen werden konnte? 

Im Arbeitsrecht gibt es die Möglichkeit der sogenannten Verdachtskündigung. Sie kann sowohl als außerordentliche (fristlose) als auch als ordentliche Kündigung (mit Kündigungsfrist) ausgesprochen werden. Dabei gelten im Vergleich zu anderen Kündigungen besondere Voraussetzungen.

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